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Eine Botschaft aus der fernen Zukunft

Hallo Erdlinge, hier spricht der Zukunfts-Henrik aus der Cyber-Zukunft. Ich schreibe auch im Jahre 2113 noch für diesen Blog und erfreue mich bester Gesundheit dank meiner Implantate. Aber es ist notwendig geworden, dass ich aus der Zukunft zu euch spreche um euch über die Technologien der Zukunft in der Beauty Branche zu berichten. Im Jahre 2013 arbeitet ihr ja fast noch wie mit Wandfarbe an eurer unreinen krumpeligen Haut. Aber habt keine Angst, alles wird gut! Damit ihr weiter Hoffnung in die Zukunft schöpfen könnt und mit eurem positiven Konsum die Welt retten. Lasst mich euch ein paar Technologien vorstellen, ohne die niemand mehr im Jahre 2100 leben will! Ach ja, wir haben übrigens  Hovercrafts und Hoverboards und Angela Merkel ist leider immer noch Bundeskanzlerin.
Was hat sich also alles so in der Kosmetikwelt getan? Nunja da wäre erstmal die Sache mit den Nanomaschinen. Die sind inzwischen wirklich überall drin. Egal ob ihr euch eine Creme ins Gesicht schmiert, eure Haare mit einem RoboShampoo wascht, oder Lippenstift auftragt. Nanos (so nennen wir Zukunftsmenschen sowas) helfen dabei, jedes einzelne Produkt noch viel besser zu machen. Diese kleinsten Miniroboter legen sich wie ein Film über eure Haut und Haare. Da wird die Bruchstelle im Haar einfach neu aufgearbeitet und die Falte in der Haut wird mit eigenen Zellen aufgefüllt. Es gibt quasi keinen Grund mehr für euch ungepflegt oder ungeschminkt vor die Tür zu gehen, weil Nanomaschinen einfach alles so pflegeleicht machen. Auch im Jahre 2013 wurden Nanomaschinen schon in der Medizin angewandt. Man ahnte das auch bald in Kosmetik und Co. die kleinen Helfern vertreten sein würden. Die Rohstoffe der Industrie konnten auf chemischer Basis kaum noch verbessert werden, also machte man sich daran einfach mit der sogenannten „Nanoschicht“ die Funktion und Wirksamkeit des Produktes selbst zu definieren.
So schminkt man sich heute! By: http://www.flickr.com/photos/mononukleoza/4335254156/

So schminkt man sich heute! By: http://www.flickr.com/photos/mononukleoza/4335254156/

Auch klar ist euch ja hoffentlich, dass man nicht mehr einfach so in den Laden geht und Kosmetik kauft? Zuerst lässt man sich zum Beispiel sein Gesicht mit einem 3D Drucker modellieren. Mit dieser Grundlage kann man dann mit einem Make Up Artist Droiden mögliche Problemzonen durchsprechen und am Modell bearbeiten. Sobald man zufrieden ist, lässt man sich das jeweilige Programm abspeichern und lädt es in seine hauseigene Make-Up-Maschine. 5 Minuten setzt ihr euch dort einfach hinein und lasst die Maschine alles vollautomatisch machen. Und falls euch das Make Up mal nicht mehr gefällt, lasst ihr es auch schnell von der „MU-Machine“ runterschrubben und probiert das nächste Schminkset aus. Sowas kostet natürlich auch nicht mehr viel, jede Drogerie bietet sowas an und die Qualitätsunterschiede sind auch nur von Kennern auszumachen.

Tierversuche? Völlig unnötig geworden, da eure Haut direkt über eine Computersimulation getestet werden kann auf mögliche Probleme mit den Inhaltsstoffen. Sowieso konnte man durch In Vitro Tests und Computersimulationen, auch den letzten Tierquäler von unserem Planeten verbannen. Und ich darf es euch vielleicht nicht verraten aber…ihr dürft schon bald darauf hoffen. Es tut sich ganz gewaltig was an der Technikfront und dann sind auch zu euren Lebzeiten simulierte Tests viel präziser und preiswerter, als das hinrichten kleiner süßen Hasen! Aber behaltet den Tipp bitte für euch und sagt es nicht weiter!
Natürlich gibt es dahingehend Menschen die all diese Techniken komplett verneinen. Diese „Puristen“ wie wir Sie gerne nennen, lehnen jegliche weiterführende Technik ab und bleiben bei der Kosmetik von vor 100 Jahren. Sie bleiben beim händischen Schminken und tragen diese nach altem Handwerk manuell mit Pinsel auf. Ich kann mich nur sehr schlecht daran erinnern wie das damals so war. So ganz ohne Nanomaschinen und MU-Machine?! Sich ein komplettes Make Up schminken muss ja wirklich Stunden gedauert haben. Ach ja, und natürlich schminken sich jetzt auch Männer. Seitdem Technik und Kosmetik einen gemeinsamen Nenner fanden, sind Produkte wie die „Make Up Shotgun und die „Teslian Nano Science Creme“ der letzte Renner bei den Herren.
Fest stand schon in eurer heutigen Zeit, dass die Technik stark Einzug halten würde. Neue innovative Rohstoffe wurden selten entdeckt, die chemischen Erfolge blieben für den Kunden eher unsichtbar. Viel besser verkauften sich Produkte nur noch bei ansprechender Werbung oder coolem Design. Wenn man den Markt umkrempeln wollte, musste man dies mithilfe völliger neuer Ansätze versuchen. Erst mit der Öffnung zur technologischen Welt konnte die Welt der Kosmetik sich neu erfinden. Eigentlich war 2013 ja doch eine ganz spannende Zeit, jedoch muss ich jetzt wieder „Zurück in die Zukunft“. Meine Cyberkatze möchte Cyberessen haben und mein Personal-Neural-Hyperinternet-Port braucht neue Batterien!

Freut ihr euch auch schon auf die Zukunft? Wie könnte eurer Meinung nach der Markt völlig umgekrempelt werden? Und was haltet ihr eigentlich von diesen Nanomaschinen?

Waschbär Ben

Kaffeekasse

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In Kategorie: Sonstiges

Über den Autor

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Ich bin der Henrik, 28 Jahre alt, wohne in der schönen Stadt Kassel und bin hier für die "männlichen Männer" unter euch zuständig. Ich schreibe über Produkte die der Mann haben sollte, Dinge die einen Mann bewegen und versuche euch Pflegekram näher zu bringen. Dabei lerne ich ständig dazu und wachse mit euch zum Pflegeexperten heran. Auch ich habe bei 0 angefangen und schreibe aus der Perspektive in der sich wohl die meisten Männer wiederfinden. Bei mir gibt es nicht nur langweilige Produktvorstellungen, sondern echten, ehrlichen Content. Ansonsten drehe ich gerne ab und an ein Youtube Video, spiele fürchterlich viel am PC und twittere den Rest des Tages.

5 Kommentare

  1. Thihi…danke für diesen unterhaltsamen Beitrag! :) Ich arbeite gerade an meiner BA zum Thema Kommunikationsstrategien für Naturkosmetika und empfand diese Zukunftsperspektive mal als schöne Abwechslung. :) Die Nanomaschinen finde ich an sich ganz nett, wenn man das ab und zu vor stressigen Situationen nutzenh könnte, aber nicht für jeden Tag. ;)

  2. Sehr interessanter und unterhaltsamer Artikel (: Ich musste an der Stelle mit Angela Merkel so lachen :D
    Ich finde die Vorstellung von den Nanomaschinen eher gruselig. Mir würde ja eine Entwicklung weg von der Chemie und zurück zu Naturprodukten deutlich besser gefallen, auch wenn es derzeit nicht so aussieht. Was ich aber toll fände, wäre wenn man sich Tierversuche entgültig sparen könnte (kann mna eigentlich schon heute für Kosmetik).

  3. Lustige und interessante Story. Cool wäre auch wie „Per Anhalter durch die Galaxies“ einen Automaten zu haben,wo man seinen Kopf reinsteckt und an das fertige Make-Up denkt und es wird aif die Haut übertragen. Statt Essen gibt es Make-Up.

    Aber du bist der Doc ,Doc. :-P

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