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ME GUSTA im April 2012

Zeit für eine neue Kategorie auf kosmetik-vegan.de! Und da ist auch schon wieder unser Freund – der Brokkoli. :)
Ab heute möchte ich einmal im Monat Web-Fundstücke die mich besonders interessierten mit euch teilen. Da das hier selbstverständlich immer noch ein Blog mit festen Thema ist, werden auch die Fundstücke einen Bezug dazu haben. Hauptsächlich werde ich also interessante, aufschlussreiche oder einfach nur inspirierende Webseiten und Blog-Artikel zeigen und hoffe natürlich, dass ihr genauso viel aus den Beiträgen mitnehmen könnt, wie ich es getan habe. Das hier ist nicht nur die Möglichkeit Content mit euch zu teilen, sondern auch Blogs und Webseiten zu unterstützen, die ich gerne lese. Vielleicht ist der ein oder andere Blog ja neu für euch. Oder womöglich findet ihr euch hier irgendwann selbst wieder. Ich freue mich auf diese Weise guten Content unterstützen zu können.
Die gesammelten ME GUSTA-Artikel sind übrigens ab sofort in der Unterkategorie „ME GUSTA“ oben im Reiter „Pinnwand“ zu finden.
(Me gusta ist spanisch und bedeutet „gefällt mir“ – Zusammen mit dem (in den Brokkoli eingearbeiteten) Gesicht wurde „me gusta“ zu einem bekannten Internet-Meme. Mehr dazu.)

Den Anfang machen diesen Monat drei Bloggerinnen mit insgesamt vier lesenswerten Artikeln. Me gusta. :)

I Paint My World

Im Artikel “[Haare] Waschen mit Seife” berichtete sie ausführlich und mit merklicher Freude über die Seifenwäsche der Haare und die verschiedenen Probleme die dabei auftauchen können. Nur wenige Wochen zuvor schrieb die Autorin schon mal über Seifen und erklärte in ihrem Artikel “[Haare] Seife” verschiedene Seifenarten, deren Anwendungsmöglichkeiten und Bestandteile. Mr. Brokkoli und ich finden, dass du, liebe IPaintMyWorld, einen ganz fantastischen und außergewöhnlich gestalteten Blog hast und deshalb mit Fug und Recht in unserer kleinen ME GUSTA-Ecke vertreten sein solltest. Danke!

Ein kleiner Auszug: Shampoobars – Sind in der Regel keine „echten“ Seifen, weil darin Tenside verwendet werden, die auch in handelsüblichen Shampoos und Duschgelen enthalten sind. Dazu geben die jeweiligen INCI genauere Auskunft.
Kernseifen – Echte Seifen, denen jedoch jegliches Restfett und Glyzerin entzogen wurde. Sie verfügen über eine hohe Waschkraft, sind lange haltbar, trocknen jedoch die Haut aus.
Industriell hergestellte Seifen – Werden im Grunde wie Kernseifen hergestellt, nur dass anschließend Duft- und Pflegestoffe hinzugefügt werden.
Handgesiedete Seifen – Unterscheiden sich von den industriell hergestellten Seifen dadurch, dass darin ein Teil der unverseiften Fette und das beim sieden entstandene Glyzerin verbleiben. Dadurch wird die Waschkraft der Seifen reduziert, weshalb sie milder und pflegender bleiben.
Haarseifen haben in der Regel einen Überfettungsgrad von 4%, gelegentlich jedoch auch von 2% (für feines Haar z.Bsp.) oder 8%. Seife, die für eine Anwendung an Gesicht oder Körper gedacht ist, kann mit einem Überfettungsgrad von bis zu 20% deutlich reichhaltiger sein.“

 

Pura Liv

Mit ihrem Artikel „How To… Erfolgreich Umsteigen auf NK Deos!“ klärt Liv gleich in zwei Sprachen, nämlich niederländisch und deutsch, über die Vorteile und Nachteile von Naturkosmetik-Deodorants auf. Eine tolle Übersicht, die ich mir ja jetzt sparen kann selbst zu tippen. :D Danke, Liv! Ich bin auf die kommenden Artikel zu den einzelnen Deos gespannt, auch wenn ich mein Lieblingsdeo (Wolkenseifen) ja bereits gefunden habe.

Ein kleiner Auszug: „Aber nicht nur die Aluminiumsalze in Deos können gesundheitsschädlich sein. Deos (mit aber auch ohne Aluminium) stecken oft noch voll anderer schädlicher Stoffe, die von den Lymphbahnen der Achselhöhle aufgenommen werden und in alle Körperregionen und Organe wandern und zu schweren Gesundheitsschäden führen können. Diese Stoffe sind z.B.
PEG’s und PEG Verbindungen, die die Haut durchlässiger machen und dadurch andere Schadstoffe schneller in den Körper eingeschleust werden.
Auch kommen Diethylphthalat in Deos vor. Diese stehen im Verdacht Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und hormonal zu wirken.
Einige Deos enthalten sogar Formaldehyd-Abspalter die sehr krebsverdächtig sind.
Und in manchen Deos sind selbst heutzutage noch Moschusverbindungen enthalten, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern und bei Tierversuchen Leberschäden verursachten. Pfui!
Außerdem enthalten Deos oft viele Allergene und synthetische Duftstoffen, die Kontaktallergien auslösen können. Allergien heißt hier nicht nur rote Flecken auf der Haut sondern auch dauerhafte Pigmentflecken oder sogar Asthmaanfälle.
Aber nicht nur der Inhalt ist oft gesundheits- und umweltschädlich sondern auch die Verpackung. Viele Deos kommen in Plastikflaschen. Noch schlimmer sind die immer noch sehr verbreiteten Sprühdosen, die nicht nur für die Umwelt sondern auch für Atemwege und Lungen schädlich sein können.“

 

Ich bin eine Insel

Coco bat mich vor einiger Zeit um ein kleines Interview für ihr Blog. Ich fühlte mich sehr geschmeichelt und willigte selbstverständlich ein. Das fertige Interview ist mittlerweile schon auf ihrem Blog zu lesen. Falls euch soetwas interessiert, schaut einfach mal vorbei. Ich würde mich freuen. :)

Ein kleiner Auszug: Magst du uns vielleicht eine kleine Rattengeschichte erzählen? – Oh, ich könnte den ganzen Tag Rattengeschichten erzählen. :)
Die Geschichten die mir all die Jahre am meisten im Gedächtnis blieben, sind leider auch die tragischsten. Du kannst dir sicher vorstellen, dass wir sehr viel Schlimmes durch unsere Arbeit zu Gesicht bekommen. Nicht nur tierisches Unglück, auch in tiefe menschliche Abgründe muss ich immer wieder blicken. Denn eines habe ich gelernt: Hinter einem verwahrlosten Rattenrudel aus einer verdreckten Messi-Wohnung, steckt auch immer eine hilfsbedürftige arme Menschenseele.
Eine Geschichte mit Happy End möchte ich aber gerne erzählen. Vor einigen Jahren rief uns eine junge Frau aus der Gegend an. Sie hatte einen einzelnen Rattenbock in Urlaubsbetreuung. Die Tochter einer Bekannten kaufte die Ratte unter der Ladentheke in einer Zoohandlung. Sie war minderjährig und hätte das Tier eigentlich gar nicht bekommen dürfen. „Stewie“ war noch ganz klein als das Mädchen ihn erwarb. Da ihre Eltern nichts von Stewie wissen durften, versteckte das Mädchen ihn im Zimmer. Und zwar in einer winzigen Salatschüssel mit Deckel. Er konnte sich gerade mal um die eigene Achse drehen, bekam kein richtiges Futter und nicht regelmäßig Wasser. Die Kleine fand es ziemlich cool den einsamen armen Stewie wie ein Accessoire draußen herum zu tragen und allen zu zeigen. Ihm machte das jedoch eine Menge Angst, denn Ratten sind neophobe Tiere. Irgendwann wurde Stewie allerdings lästig und die Eltern schienen auch etwas zu bemerken. Stewies Rettung war der Urlaub der Familie, denn so kam er zu der Frau die letztlich bei uns anrief und Stewies Situation erkannte. Wir päppelten ihn bei uns auf und freundeten ihn mit Rattenjungs in seinem Alter an. Schon wenige Zeit später durfte er zu einer neuen Familie ziehen, wo er bis zum Ende mit seinen Kumpels in einem riesigen umgebauten Kleiderschrank mit viel Abwechslung leben durfte.
Leider haben unsere Notfalltiere nicht immer ein Happy End. Es ist uns daher ein großes Anliegen über die artgerechte Haltung von Farbratten aufzuklären und zu helfen.“

 

Waschbär Ben

Kaffeekasse

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11 Kommentare

  1. liv

    Danke für das liebe Kompliment und die Weiterempfehlung. Das kam heut genau zum richtigen Moment. Das Interview mit dir hatte ich schon gelesen und fand es sehr schön, vor allem weil ich die Ratten-Anfänge nicht mit gemacht habe. Es ist toll zu sehen wie sich dein Blog-imperium entwickelt hat :) LG liv

  2. Sun

    Hey Erbse,

    tolle neue Rubrik. Ich hab mich vor Kurzem nach den Beauty-News von Julie auch zu so einem Monats-Format verleitet gefühlt, aber bin mir da noch nicht so richtig sicher. Deine Variante gefällt mir auf jeden Fall sehr gut. I paint my world habe ich gleich mal verfolgt und den Deo-Artikel von PuraLiv habe ich damals auch nur so aufgesaugt^^

    Liebe Grüße
    °Sun :Raccoon:

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