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Tierversuche – L’Occitane (u.A. Melvita)

Stellungnahme zum Thema “Tierversuche” von L’Occitane

(betreffend: L’Occitane, Melvita, erborian)

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L’Occitane nimmt auf ihrer deutschen Webseite ausführlich Stellung bezüglich ihrer Tierversuchspolitik.

„Bitten nehmen Sie sich Zeit um unsere Position zu diesem wichtigen Thema zu lesen und zu verstehen. L’OCCITANE testest Produkte nicht an Tieren und setzt sich aktiv dafür ein, dass keiner der in unseren Produkten verwendeten Rohstoffe an Tieren getestet wird. Auch in Zukunft möchten wir diese für uns wichtige Zielsetzung weiterverfolgen. Seit der Gründung setzt sich L’OCCITANE für den Tierschutz ein und verzichtet in Formeln auf die Verwendung von Inhaltsstoffen tierischen Ursprungs mit Ausnahme von Produkten aus dem Bienenstock. L’OCCITANE unterstützt Tierrechtsorganisationen wie One Voice. Außerdem war sie eine der ersten Unternehmen, die bereits 1997 in die BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection) Liste aufgenommen wurde. Im Dezember 2011 hat die BUAV sich dazu entschieden, Firmen, die in China Geschäfte betreiben von ihrer Liste zu nehmen, da chinesische Behörden, bei der Zulassung von Produkten für den chinesischen Markt limitierte Tests (Tierversuche) durchführen könnten. L’OCCITANE selbst hat zu keiner Zeit derartige Testverfahren durchgeführt. Dennoch wurde dies L’OCCITANE unterstellt, da L‘Occitane keine formalen Beweise vorlegen kann, dass von chinesischen Behörden keine limitierten Tests durchgeführt wurden. L’OCCITANE respektiert das Recht von einzelnen Ländern eigene Gesetze und Verordnungen festzulegen. Gleichzeitig verfolgen wir weiterhin aktiv geeignete Maßnahmen um die Debatte über die Abschaffung von Tierversuchen in der ganzen Welt zu beeinflussen. L’OCCITANE ist der Auffassung, dass es kontraproduktiv ist, dem bevölkerungsreichsten Land der Welt Produkte vorzuenthalten, die bei ihrer Produktion keinen Tierversuchen ausgesetzt waren. Wird der Markt nicht bedient, haben chinesische Konsumenten lediglich Zugang zu Produkten, die unter Umständen an Tieren getestet wurden. Auf diese Weise werden Firmen, die Tierversuche unterstützen nur noch zahlreicher werden – das Resultat ist also genau das gegenteilige, was durch die Debatte gewünscht wird. L’OCCITANE wird auch in Zukunft sein Engagement für den Tierschutz weiterverfolgen und engagiert sich für die Abschaffung von Tierversuchen auf der ganzen Welt. Aus diesem Grund ist L’OCCITANE jetzt in Kontakt mit der Vereinigung BUAV getreten mit dem Ziel einen China Krisenstab einzurichten, der die chinesische Regierung dazu drängt alternative Testverfahren zu erlauben. L’OCCITANE möchte hervorheben, dass sie Anfang 2011 gemeinsam mit der BUAV und chinesischen Behörden an einem Kolloquium in Peking teilnahm, das darauf zielte alternative Tests in China zu implementieren. Diese Testverfahren sind in der Lage alle aktuellen Tests zu ersetzen, die in China eingesetzt werden.“

Quelle

Waschbär Ben

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11 Kommentare

  1. Also für mich ist L´Occitane trotzdem in der positiven Liste, denn da geht es ja nur um China und nicht um die europäischen Länder! Ich versteh allerdings nicht, warum China nicht auf die alternativen Tests vertraut :( LG Babsi

  2. Hello

    Ich steh auf’m Schlauch… wieso ist L’Occitane jetzt auf der roten Liste? Sie testen weder Rohstoffe noch Endprodukte. Nur weil sie in China ihre (ungetesteten) Produkte anbieten?

    • maxim mustermann

      ja weil sie ihre produkte in china verkaufen und in china sind tierversuche für kosmetika gesetzlich vorgeschrieben. also jede marke die in china aktuell verkauft macht auch tierversuche

  3. Eiswürfel

    Ich finde das nur konsequent!
    Ich möchte diese Firmen, soweit wie möglich meiden.
    Klar kann niemand 100% vegan leben, aber bei Kosmetika kann ich die entsprechenden Firmen ziemlich einfach meiden und es gibt genug tolle Alternativen!

  4. vegancatmummy

    ich habs auch nicht ganz verstanden: Testen die nun an Tieren, um in China verkaufen zu können? Oder testen die in China dann die Produkte? Oder was machen sie falsch?

    wäre hilftreich, das besser verstehen zu können :-)

  5. Lara

    Jupp, ich finde das auch nicht so schlimm und denke, dass ich weiterhin L’Occitane kaufen werde. Denn sie haben meiner Meinung nach schon Recht, wenn sie sagen, China ihre Produkte vorzuenthalten wäre eher kontraproduktiv.
    Davon muss eben jeder halten, was er will…

  6. Pingback: Meine erste L’Occitane Bestellung | Die Konsumfrau

  7. Federwolke

    „Wird der Markt nicht bedient, haben chinesische Konsumenten lediglich Zugang zu Produkten, die unter Umständen an Tieren getestet wurden“. Hier wurde leider der, gerade für den asiatischen Raum ebenso wesentliche Aspekt, dass auch die verwendeten Rohstoffe der in China vertriebenen Produkte auschliesslich pflanzlichen Ursprungs sind (mit „Ausnahme von Produkten aus dem Bienenstock“), vergessen zu erwähnen. Auch wenn sich dieser aus dem Zusammenhang erkennen lässt.

    Die Hersteller haben aus meiner eingeschränkten  Sicht kaum Einfluss darauf, wie mit den von ihnen produzierten Produkten in den jeweiligen Importländern tatsächlich verfahren wird, bzw. welchen Tests diese unterzogen werden. Im Gegenteil diktieren die meisten Länder den Herstellern ihre Auflagen, was wie sein darf. So gibt es z.B. in Belgien angeblich keine Zahnpasten mit Natriumfluorid, dieser Inhaltsstoff ist dort angeblich flächendeckend verboten.

    Die Rechtfertigung zum selbstauferlegten Verhaltenskodex und Engagement von L’Occitane finde ich recht glaubwürdig. Leider ist darüber aber auf der deutschsorachigen Homepage NICHTS zu lesen. Zumindest habe ich nichts darüber gefunden.

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  9. Stefan

    Ich finde es richtig, dass sie bei dir auf der roten Liste stehen. Eine ethische Firma würde sagen: Solange der Verkauf in China bedeutet, dass Tiere gequält werden durch Tierversuche, ist der Verkauf dort tabu. So haben es ja auch einige Firmen entschieden. Für L’Occitane scheint offensichtlich der Profit wichtiger zu sein als Tierwohl.

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