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Vegan DIY: Parfümöl „Black Phillip“ (Wouldst thou like to live deliciously?)

Passend zu Halloween will ich gleich vorweg meinen liebsten Horrorfilm aus diesem Jahr mit euch teilen. “The VVitch” spielt im Jahre 1630 in Neuengland, also nur wenige Jahre nach dessen Besiedlung durch die Engländer. Wir begleiten eine streng-christliche Familie, die erst frisch auf dem Kontinent angekommen ist und aus der Gemeinde ausgestoßen wird. Doch Katherine, William und ihre fünf Kinder lassen sich davon nicht unterkriegen. Sie suchen sich einen abgelegenen Ort am Wald und versuchen sich alleine durchzuschlagen. Bald stellen sie fest, dass sie womöglich nicht ganz so allein sind, wie sie dachten. Als ob es nicht schon hart genug wäre in der Wildnis zu überleben, im religiösen Wahn mit verschiedensten Begierden und Gefühlen umzugehen und isoliert von der Gemeinde zu leben. Mehr möchte ich gar nicht verraten, aber der Trailer schenkt euch sicher einen ersten Eindruck.
Die Kinder-Schauspieler*innen sind für mich sehr überzeugend. Tolles Casting! Die beiden Eltern, gespielt von Ralph Ineson und Kate Dickie, sind euch vielleicht schon aus Game of Thrones bekannt und auch die spielen, meiner Meinung nach, sehr gut. Das und die Tatsache, dass dort altes Englisch gesprochen wird, verlangen unbedingt nach dem Original-Ton. Die deutsche Synchronisation ist zwar erstaunlich annehmbar, aber so richtig “Charme” und Atmosphäre versprüht der Film im Original. “The VVitch” ist ein ganz besonderer Horrorfilm, der im Gegensatz zum derzeitigen Horror-Einheitsbrei, auf die ewig-gleichen Mechanismen verzichtet. Dadurch wirkt der Film weniger hektisch und schafft es, den Grusel langsam aber stetig aufzubauen, anstatt uns ständig bei einem hohen Level zu halten. Jump-Scares zum Beispiel nutzen sich schnell ab und haben meiner Meinung nach nicht viel mit echtem Horror zu tun.
Halloween ist die Gelegenheit “The VVitch: A New-England Folktale” zu schauen. <3

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Black Phillip, Black Phillip
A crown grows out his head,
Black Phillip, Black Phillip
To nanny queen is wed.
Jump to the fence post,
Running in the stall.
Black Phillip, Black Phillip
King of all.

Black Phillip, Black Phillip
King of sky and land,
Black Phillip, Black Phillip
King of sea and sand.
We are ye servants,
We are ye men.
Black Phillip eats the lions
From the lions‘ den.

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Black Phillip aus “The VVitch” ist der Namensgeber meines veganen Parfümöls, welches ich mir extra für Samhain gemischt habe. Weil es mir so gut gefällt, will ich euch die Zusammensetzung nicht vorenthalten. Der Duft schenkt jedem schaurigen Halloween-Kostüm das gruftige Etwas. :D

  • 6 Tropfen ätherisches Patchouli
  • 5 Tropfen ätherisches Vanille-Extrakt
  • 2 Tropfen ätherischer Lavendel, fein
  • ca. 10 ml Mandelöl oder Jojobaöl
  • ein passendes Fläschchen mit Deckel

Besonders wichtig ist die Qualität der verwendeten ätherischen Öle. Patchouli zum Beispiel gibt es in so unterschiedlichen Kalibern, das da wirklich keine Kompromisse eingegangen werden sollten. Von ranzig-muffigen Sorten aus so manchen Gothic-Läden bis hin zu angeblich mit Patchouli bedufteten Räucherstäbchen, musste ich da schon allerlei ertragen. Ich liebe den schweren, intensiven Patchouli-Duft und halte dahingehend keine Enttäuschungen mehr aus. :D Deshalb nutze ich nur noch das ätherische Patchouli von Primavera. Das ist vegan, aus kontrolliert biologischem Anbau und bei Primavera lässt sich nachvollziehen woher es stammt und wie es gewonnen wurde. Anders als bei so manchen anderen ätherischen Ölen, reift Patchouli und wird über die Jahre immer voller und aromatischer. Patchouli hat eine entspannende, stimmungsaufhellende und aphrodisierende Wirkung auf uns. Der erdige-rauchige Duft ist mein Herbst-Klassiker und ist daher die Hauptnote meines “Black Phillip”-Parfümöls.
Beinahe genauso viele Tropfen Vanille-Extrakt kommt in meine Mischung. Ich habe dafür das von Farfalla genommen, was natürlich ebenfalls vegan und aus biologischem Anbau stammt. Vanille hat einen ganz charakteristischen Duft, den wir alle sehr gut kennen. Süß, irgendwie warm und ebenfalls aphrodisierend. Da Vanille recht zähflüssig ist, muss das Parfümöl vor der Benutzung gut geschüttelt werden.
Der feine Lavendel, oder auch echter Lavendel, gehört in meinen “Black Phillip”, weil der blumig-süße Duft sehr gut mit Patchouli harmoniert. Lavendel wirkt sehr vielseitig, unter Anderem angstlösend und erregend. Auch hier habe ich mich für eines von Primavera entschieden.
Als Trägeröl habe ich Mandelöl benutzt. Jojobaöl wäre aber ebenfalls eine Option, auch wenn da etwas auf die Klamotten aufgepasst werden muss. Mandelöl ist sehr pflegend und besonders bei trockener Haut geeignet. Ich trage das Öl allerdings entweder in winzigen Mengen als Duft auf oder mische es mir in eine unbeduftete Pflege für den Körper. Deshalb habe ich auch ein Fläschchen mit Pipetten-Aufsatz gewählt. Ein Parfüm-Roll-on ist aber natürlich ebenfalls eine Option.
Jetzt bleibt nur noch eine Frage! :D

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    8 Kommentare

    1. Lila Katze

      Also bei dem Duft von Patchouli könnte ich ja davon rennen. Ich hatte mir aus Faulheit mal eine Tube mit gebrauchsfertiger Lavaerde gekauft. Allerdings hatte ich übersehen, dass Patchouli drin war, und musste sie nach einmaliger Verwendung wegwerfen und mir anschließend die Haare noch zwei Mal waschen, da ich den Geruch überhaupt nicht ertragen konnte.

      Auf den Film hast du mich aber sehr neugierig gemacht, den werde ich mir auf jeden Fall anschauen. Bin gespannt, welche Rolle der Steinbock spielt, der ja auch auf deinem Parfümfläschchen wiederzufinden ist. Ich nehme ja nicht an, dass du noch einen Tipp rauslässt…?!? :-)

      • Erbse

        Hey :D

        Ja, Patchouli polarisiert echt total. Und mit dem Lavaerde-Zeug aus der Tube von Logona hast du dann ja wirklich dein „Lieblingsprodukt“ gefunden. Ich hatte das vor vielen Jahren mal und finde auch, dass es extrem nach Patchouli riecht.

        Freue mich, dass dir der Filmtipp gefallen hat. :) Ich hoffe dir gefällt der Film dann genauso gut wie mir. Aber verraten werde ich nichts. <3

        LG

    2. tArtzani

      Hhhhhhhhhmmmmm….
      Hab den Film auch gesehen. Im Kino. Fand ihn auch seeehr cool. Hatte etwas verstörendes.
      Und JA…Ich liiiiieben Patchuli….
      Ich gebe zu dass der Duft wirklich extrem schwer ist und er auch zu vielen nicht passt. Ich liebe diesen Duft nach Erde und Moos <3

      • Erbse

        Juchu. :D Toll, dass dir der Film auch so gefiel!
        Ich sah ihn im Kino und alle anderen Leute um Henrik und mich herum, fanden ihn richtig schlecht. Wir hingegen waren begeistert.
        Ich glaube, dass die meisten wahrscheinlich wirklich vorher ganz andere Vorstellungen von dem Film haben. Wobei ich sagen muss, dass die Leute im Kinosaal schon ziemlich speziell waren. Haben sich dauernd unterhalten und am Ende sagte einer doch wirklich: „Äh, die eine da, ne? Die war doch ne Hexe oder?“
        Und bei jeder kleinsten Szene, wo Frauen etwas mehr Haut zeigten, wurde „Titten!“ laut in den Saal gerufen. Du hast den Film ja gesehen und weisst, dass Brüste dort nun nicht wirklich oft oder gar „ästhetisch“ dargestellt werden. ;D Ich möchte nur einmal in einen Film gehen, wo das Erlebnis nicht durch laute Menschen gestört wird.

        Liebe Grüße <3

    3. Nerdanel

      Hmm, die Zusammensetzung klingt interessant. Ich denke, dass ich für mich weniger Patchouli, mehr Vanille nehmen würde … und Opium in den Mix schmeißen würde. Könnte auch interessant sein :)

    4. Oh das klingt toll <3 Ich liebe Patchouly über alles. Gerade in Verbindung mit Moschus/Vanille/Opium oder ähnlichem wird das wirklich klasse.

      Ich glaube, ich muss mal schauen, was ich noch so hier habe – danke für die Inspiration! =)

      Liebe Grüße
      Valandriel

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