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Zero Waste: Vegane & plastikfreie Kosmetik

 

Habt ihr euch schon mal mit der Zero Waste-Bewegung auseinander gesetzt? Durch meine Freundin Romy komme ich immer wieder mit Themen wie der Müllvermeidung und das Leben ohne Plastik in Berührung. Zwar gebe ich mir Mühe nichts zu verschwenden und kaufe ebenfalls lieber plastikfrei, aber konsequent setze ich das nicht durch. Ich finde das Streben dahin jedoch wirklich wichtig und Menschen, die das durchziehen, unsagbar inspirierend. Gerade auf dem Kosmetikmarkt finden sich haufenweise Plastikverpackungen und Produkte mit umweltrelevanten Inhaltsstoffen. Aus diesem Grund habe ich heute ein paar Produkte und Tipps zusammengetragen, die die Zero Waste-Kriterien (zumindest teilweise) erfüllen und außerdem vegan und tierversuchsfrei sind.

Um Zero Waste zu verstehen und umzusetzen, sind “die 5 R’s” eine gute Orientierungshilfe:

  1. Refuse (Dinge ablehnen, weniger kaufen/konsumieren)
  2. Reduce (den Hausstand reduzieren, Ungenutztes weitergeben)
  3. Reuse (Dinge wiederverwenden und reparieren, anstatt Einmal-Ware zu kaufen)
  4. Recycle (Ressourcen schonen, indem der dennoch anfallende Müll recyclebar ist)
  5. Rot (einen Komposthaufen anlegen, Biotonne oder Wurmkiste)

Allgemeine Tipps

  • Kosmetik selbst herstellen! Das macht Spass und man kann umweltbelastende Stoffe vermeiden und auf Verpackungen aus Glas oder Papier zurückgreifen. > Selbstgemachtes
  • Feste Seifen gibt es für viele Einsatzgebiete und benötigen in der Regel keine Umverpackung. > zum Beispiel Aleppo-Seife
  • Stoffbinden oder Menstruationstassen während der Periode vermeiden viel Müll und sind besser für unseren Körper. > Menstruationstasse
  • Pads zum Abschminken lassen sich sehr einfach selbst nähen. > Abschminkpads
  • Zur Haarwäsche lässt sich zum Beispiel Lavaerde oder Roggenmehl verwenden, die es in Papier eingeschlagen gibt. Ähnliches gilt für Pflanzenhaarfarben wie Henna. > Alternative Haarwäsche
  • Zahnbürsten mit Holzgriff verwenden. Zum Beispiel von Hydrophil, SWAK, WooBamboo, Ecobamboo oder Humble Brush.

Meine Produkttipps

Die Auswahl an tatsächlicher Zero Waste-Kosmetik ist stark begrenzt. Leider. Vor Allem, wenn es dann auch noch vegan und tierversuchsfrei sein soll. Die Entscheidungen für oder gegen ein Produkt sind daher oft Kompromisse. Viele kosmetische Inhaltsstoffe werden von Kontinent zu Kontinent verfrachtet und fliegen danach vielleicht sogar nochmal um die halbe Welt, weil wir sie zu uns nach Hause bestellen. Hinzu kommen stark umweltrelevante Stoffe wie Silikone oder Mikroplastik. Palmöl ist an sich zwar vegan, trägt aber zur Rodung des Regenwaldes bei, der zahlreiche Tiere und letztlich auch Menschen zum Opfer fallen. Kleine Klappkärtchen für die Hosentasche, die Inhaltsstoffe wie Palmöl und auch Mikroplastik auflisten, finden sich übrigens auf meiner Patreon-Seite, wenn ihr möchtet.

Meine Produktauswahl stellt natürlich nur Beispiele dar. Ich würde mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren noch weitere Tipps da lasst. Es war ganz schön mühsam mich durch gefühlte hunderte von Shops zu quälen, um letztlich doch nur Plastikverpackungen zu finden. Gerade im dekorativen Bereich sieht es sehr spärlich aus. Insgesamt bin ich nach der langen Recherche echt ein bisschen geschockt, dass selbst so viele sehr hochpreisige Naturkosmetikmarken ihre 100 Euro-Cremes in Kunststoff stecken. Bei den nachfolgend genannten Marken, lohnt es sich allerdings generell mal durch das Sortiment zu stöbern, denn sie bieten oft noch weitere plastikfreie vegane Produkte an.

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Make-up

Mascara

Zwar gibt es zum Beispiel auf etsy immer mal wieder Mascara-Pasten im Alu-Container, aber so richtig überzeugend fündig wurde ich dahingehend noch nicht. :/

Lidschatten

We Breathe von Studio 78 Paris: Die veganen und durch Ecocert als Naturkosmetik zertifizierten Lidschatten sind in kleinen Verpackungen aus Pappe in dessen Deckel ein Spiegel integriert ist. Ein Lidschatten-Döschen enthält 2 Gramm und kostet 25 Euro, zum Beispiel bei Najoba.
Eye Shadow Pencil von puroBIO: Die Lidschattenstifte sind aus beschichtetem Holz und der Lidschatten selbst ist durch Cosmetici Biologici als Naturkosmetik zertifiziert. 7,5 Gramm kosten knapp 8 Euro, zum Beispiel bei Ecco Verde.
Eyeshadow Just One Sip von Uoga Uoga: Einer meiner Lieblinge. Er ist in einem Glastiegel mit Schraubdeckel aus Kunststoff und außerdem in einem Pappkarton eingepackt. Die Lidschatten sind durch Cosmos Natural als Naturkosmetik zertifiziert. 1 Gramm kostet bei Ecco Verde knapp 13 Euro.

Foundation

We revitalize – Energizing Mist von Studio 78 Paris: Eine 2-Phasen-Foundation, die sehr flüssig ist aber eine recht hohe Deckkraft hat. Sie ist durch Ecocert als Naturkosmetik zertifiziert und in einem Glasflakon. 30 ml kosten bei Najoba 40 Euro.
Mousse Make-up von Alverde: Das Make-up basiert auf Bio-Sonnenblumenöl und ist durch Natrue als Naturkosmetik zertifiziert. Es steckt in einem Glastiegel mit Plastikdeckel. 15 Gramm kosten 4,45 Euro, bei DM.

Puder

Coleur Baked Powder von Alva: Das gebackene Puder, welches in zwei Nuancen erhältlich ist, steckt in einer Verpackung aus Pappe. Es ist außerdem durch Ecocert als Naturkosmetik zertifiziert. 9 Gramm kosten rund 18 Euro, zum Beispiel bei Ecco Verde.

Blush

Fruit Pigmented Berry Blush von 100% Pure: Das Rouge steckt in einem Metall-Container und ist natürlich, aber nicht als Naturkosmetik zertifiziert. Direkt bei 100% Pure kostet es 35 Dollar.
We walk – In the Fields 02 von Studio 78 Paris: Das Rouge ist in einer Pappverpackung und durch Ecocert als Naturkosmetik zertifiziert. 2 Gramm kosten rund 27 Euro, zum Beispiel bei Najoba.
Coleur Baked Rouge von Alva: Dieses gebackene Rouge steckt ebenfalls in einem Pappkarton und ist durch Ecocert als Naturkosmetik zertifiziert. 4 Gramm kosten bei Ecco Verde rund 16 Euro.

Bronzer

Matt Collection Powder von Alva: Der gebackene Bronzer spendet eine leichte und natürliche Bräune. Wie die auch die anderen Produkte der Matt Collection von Alva, ist auch dieses in einer Verpackung aus Pappe. Im Deckel ist ein Spiegel integriert. Das Puder ist durch Ecocert als Naturkosmetik zertifiziert. 9 Gramm kosten bei Ecco Verde knapp 18 Euro.

Highlighter

Sun Kissed Highlighter von Alverde: Ein dunkler und golden schimmernder Highlighter, zum Beispiel für die Wangen. Das kleine Fläschchen ist aus Glas, der Deckel allerdings aus Plastik. Durch Natrue als Naturkosmetik zertifiziert, mit Bio-Anteil. 10 ml kosten knapp 3 Euro, bei DM.
Highlighter Stift von Alverde: Ein Stift aus Holz mit kleiner Plastikkappe. Er ist durch Natrue als Naturkosmetik zertifiziert und enthält einige Bio-Öle und Bio-Wachse. Der Stift kostet 2,75 Euro, bei DM.

Concealer

Coverstick naturelle 01 von Alverde: Der Concealer-Stift ist aus Holz, hat allerdings eine Kunststoffkappe. Er besteht aus Ölen und Wachsen, die teilweise bio-zertifiziert sind. Der Stift ist durch Natrue als Naturkosmetik zertifiziert. Er kostet 2,45 Euro bei DM.

Lippenstift

Matt Collection Lipstick von Alva: Die von Ecocert als Naturkosmetik zertifizierten Lippenstifte haben alle eine Hülse aus recycelter Pappe. Ich mag die Alva-Lippenstifte alle sehr und auch die Lippenstifte er älteren Kollektion mit einem cremigeren Finish werden nach und nach auf recycelte Pappe umgestellt. Ein Lippenstift mit 4 Gramm Inhalt kostet knapp 10 Euro, zum Beispiel bei Ecco Verde.
Antrieb von Lush: Zwar keine zertifizierte Naturkosmetik, aber mit hohem Anteil an natürlicher Inhaltsstoffe. Im Gegensatz zum Lippenstift von Alva, handelt es sich hierbei um einen flüssigen Lippenstift. Das Fläschchen ist aus Glas, wobei der Deckel mit dem Applikator-Stiel aus Kunststoff ist. 5 Gramm kosten bei Lush rund 18 Euro.

Nagellack

Nail Polish von Acquarella: Diese Nagellacke basieren auf Wasser, einer Akryl-Emulsion und Eisenoxiden. Sie sind zwar nicht so langanhaltend wie konventionelle Lacke, aber immerhin um einiges umweltfreundlicher. Die Lacke von Acquarella sind in einem Glas-Flakon mit Kunststoffdeckel. 12,5 ml kosten knapp 21 Euro, zum Beispiel bei Ecco Verde.

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Pflege

Shampoo

Shampoo Natural Volumen & Glanz von Eliah Sahil: Das Pulvershampoo aus natürlichen Inhaltsstoffen (BDIH-zertifiziert) wird ins nasse Haar einmassiert und danach ganz normal ausgewaschen. Die Dose ist aus Aluminium. 100 Gramm kosten in der Naturdrogerie knapp 15 Euro.
Shampoo-Bar Allrounder von Creamy Stuff: Das Indie-Label aus der Schweiz stellt die Shampoo-Bars in Handarbeit her. Sie enthalten kein Palmöl und können in einer passenden Alu-Dose bestellt werden. 45 Gramm kosten 6,50 Euro, direkt bei Creamy Stuff.

Conditioner

Classic Conditioner von Aesop: Aesop hat neben dem Conditioner auch nach Shampoo und einiges Anderes in Glasflaschen. Einzig der Schraubdeckel oder die Pumpdeckel sind aus recyceltem Plastik. 200 ml kosten direkt bei Aesop 20 Euro.

Haaröl

Amla Haaröl von Khadi: Das Haaröl basiert auf Sonnenblumenöl und Amla und ist durch den BDIH als Naturkosmetik zertifiziert. Die Glasflasche mit Pipette steckt in einem Umkarton aus Pappe. 100 ml kosten bei Khadi knapp 10 Euro.

Badezusatz

Badeöl Lavendel Vanille von Primavera: Das pflegende Badeöl ist bio und durch Natrue als Naturkosmetik zertifiziert. Die grüne Flasche ist aus Glas und der kleine Schraubdeckel aus Kunststoff. Es basiert auf Sonnenblumenöl, dem unter Anderem viele naturreine ätherische Öle zugesetzt sind. 100 ml kosten 14 Euro, zum Beispiel direkt bei Primavera.
Sprudelbad Lemongras-Mandarine von Creamy Stuff: Handarbeit und völlig Indie aus der Schweiz. Die Badekugeln sind palmölfrei, ohne Konservierungsmittel und ohne synthetische Duftstoffe. Eine Kugel kostet 4,50 Euro, direkt bei Creamy Stuff.

Trockenshampoo

Organic Hair Powder Lavender + Clary Sage von Lulu Organics: Das Trockenshampoo ist durch USDA als Naturkosmetik mit Bio-Anteil zertifiziert und steckt in einer bedruckten Pappverpackung. 113 Gramm kosten rund 30 Euro, zum Beispiel bei Amazingy.

Haarfarbe

Pflanzenhaarfarbe Henna und Amla von Khadi: Das Pflanzenpulver zum Färben der Haare ist durch BDIH als Naturkosmetik zertifiziert und steckt in einer Aluminium-Dose, die sich danach beliebig weiterverwenden und recyceln lässt. Das Pulver an sich ist allerdings zum Schutz zusätzlich in eine dünne, kleine Kunststofftüte eingeschweißt. 150 Gramm kosten ungefähr 8 Euro, zum Beispiel direkt bei Khadi.

Körperbutter

Sheabutter & Holunder von Vegane Pflege: Besteht ausschließlich aus unraffinierter Bio-Sheabutter und Bio-Holunderkernöl, was sich nicht nur für den Körper, sondern auch für Gesicht und Haare verwenden lässt. Der Tiegel ist aus Glas mit einem Bambusdeckel. 50 Gramm kosten 13,90 Euro bei Vegane Pflege.
Mummy Tummy Body Marmelade von Kivvi: Die “Körper-Marmelade” basiert auf Sheabutter und Kokosöl, birgt aber noch ein paar weitere pflegende Inhaltsstoffe, die alle pflanzlich und zu 99% bio-zertifiziert sind. Der Tiegel ist aus Glas, der Deckel aus Aluminium. 120 ml kosten knapp 22 Euro, zum Beispiel bei Hilla Naturkosmetik.

Körperöl

Monoi Tiaré Jasmin Körperöl von Mahlenbrey: Die reinen Körperöle sind kaltgepresst und durch IMO Control bio-zertifiziert. Die Flaschen sind aus Aluminium und lassen sich daher praktisch unendlich oft recyceln. 50 ml kosten 16,50 Euro, zum Beispiel direkt bei Mahlenbrey.

Handcreme

Handpflegeöl von Alverde: Das kleine Fläschchen mit Pipette ist aus Glas, der Kopf allerdings aus Kunststoff. Es ist durch Natrue als Naturkosmetik zertifiziert und besteht unter Anderem aus Bio-Ölen. 13 ml kosten knapp 3 Euro, bei DM.
Hand & Nail Lotion von Martina Gebhardt: Die Lotion trägt das Demeter-Siegel und ist durch BDIH als Naturkosmetik zertifiziert. Das Fläschchen ist aus Opal-Glas mit Kunststoffaufsatz. 100 ml kosten knapp 11 Euro, zum Beispiel bei Najoba.

Handseife/Körperseife

Organic Coconut Soap Bar Unscented von Akamuti: Die Seife ist in Papier eingeschlagen und ohne Palmöl. Sie besteht alleinig aus verseiftem Kokosnussöl, Sheabutter und Rizinusöl. Sheabutter und Kokosöl sind außerdem Fair Trade. 100 Gramm kosten rund 6 Euro, zum Beispiel bei Ecco Verde.

Deo

Deocreme von Vegane Pflege: Von diesen Deocremes bin ich wirklich sehr angetan. Sie enthalten keinerlei umweltrelevanten Inhaltsstoffen, sind sehr ergiebig und stecken in einem Glastiegel mit Bambusdeckel. 40 ml kosten bei Vegane Pflege 14,90 Euro.
Deocreme Lavender + Sage von Schmidts Naturals: Ähnelt sehr der Deocreme von Vegane Pflege und steckt ebenfalls in einem Glas-Tiegel. Allerdings ist der Deckel aus Kunststoff. 58 Gramm kosten fast 10 Euro, zum Beispiel bei Green Beauty.

Gesichtsreinigung

Gel Cleanser von Esse: Der Cleanser ist durch Ecocert zertifiziert und birgt Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau und aus Fair Trade-Projekten. Die Glasflasche ist recyclebar, nur der Kopf ist aus Plastik. 100 ml kosten bei Vegalinda knapp 25 Euro.

Gesichtswasser

Schafgarbenblütenwasser von Dabba: Stellvertretend für alle Hydrolate von Dabba. Sie stecken in einer dunklen Glasflasche mit Sprühkopf, der allerdings aus Plastik ist. Die Inhaltsstoffe sind deutlich reduziert, denn es handelt sich ausschließlich um das reine Hydrolat, dessen Pflanzen aus lettischer Wildsammlung stammen, und einem natürlichen Konservierungsmittel aus Rettichwurzeln. 100 ml kosten rund 15 Euro, zum Beispiel bei Hilla Naturkosmetik.

Gesichtscreme

Hydro Intensiv Feuchtigkeitscreme 24h von Apeiron: Steckt im Glastiegel mit Plastikdeckel und basiert auf Wasser, Aloe, Kokosöl und Sheabutter. Die Creme hat einen Bio-Anteil und ist durch BDIH als Naturkosmetik zertifiziert. 50 ml kosten rund 23 Euro, zum Beispiel über Ecco Verde.
Avocado & Jojoba Feuchtigkeitspflege für den Tag von Pai Skincare: Die Creme ist in einem Airless-Spender aus Glas, mit Deckel aus Plastik. Die Umverpackung ist aus Karton. Sie enthält verschiedene Öle und Wachse, die zum Teil bio sind. Pai ist durch die Soil Association zertifiziert. 50 ml kosten 44 Euro, zum Beispiel bei Amazingy.

Gesichtsöl

Beauty-Öl parfumfrei von Pure Skin Food: In Glasflaschen, mit Etiketten aus abbaubarer Öko-Folie und außerdem vegan und umweltfreundlich bedruckt. Die Inhaltsstoffe sind rein pflanzlich und bio. 30 ml kosten bei Ecco Verde rund 19 Euro.

Lippenpflege

Lipbalm White Tea von Hand in Hand: Der Balm wird von Hand in kleine Aludöschen abgefüllt und basiert auf Sojawachs und Sheabutter (Fair Trade, Bio, ohne Palmöl). Pro verkauften Lipbalm spendet Hand in Hand ein Stück Seife und sauberes Wasser für einen Monat an ein hilfebedürftiges Kind. 2 Stück kosten zusammen rund 16 Dollar bei Hand in Hand Soap.
Orange Lip Marmalade von Kivvi: Der Lipbalm basiert auf Sheabutter und ist Naturkosmetik mit hohem Bio-Anteil. Er steckt in einer kleinen Alu-Dose. 15 ml kosten rund 6 Euro, zum Beispiel in der Naturdrogerie.

Augencreme

Bright Eyes Augencreme von Frantsila: Die naturkosmetische Creme basiert auf Wasser und Jojobaöl und enthält zum größten Teil biologische Inhaltsstoffe. Statt in Tiegel oder Spender steckt diese Creme in einer Metalltube. Ausschließlich der Deckel ist aus Kunststoff. 15 ml kosten bei Hilla Naturkosmetik knapp 19 Euro.

Gesichtsmaske

Deep Cleanse Face Mask von White Witch: Die Maske aus roter Tonerde und Rosen steckt in einem Glas mit einem Deckel aus Baumrinde. Umverpackt sind die Gläser jeweils in einem kleinen Stoffbeutel und einer Pappschachtel. Hier wird also komplett auf Plastik verzichtet und die Gläser lassen sich hinterher zu Dekozwecken oder als Gewürzgläser nutzen. 50 ml kosten 16,59 Euro, zum Beispiel bei Ecco Verde.

Peeling

Konjac Sponge: Die kleinen pflanzlichen Schwämmchen sind eine sanfte Möglichkeit das Gesicht mechanisch zu reinigen. Der Schwamm ist recyclebar und lässt sich bei täglicher Nutzung ungefähr drei Monate lang verwenden. Die Preise variieren zwischen 5 und 15 Euro. Eine große Auswahl verschiedener Marken wie Kongy, The Konjac Sponge Co. Oder Dr. Sponge gibt es in der Naturdrogerie.
Salt & Herbs Body Peeling von Martina Gebhardt: Das Peeling besteht aus Salz, Mandelkernen, Spitzwegerich, Quitte und Hafer und ist durch Demeter zertifiziert. Es steckt in einer Glasflasche mit Korken. 300 Gramm kosten rund 17 Euro, zum Beispiel bei Najoba.

Weiterlesen

Zum Glück gibt es im Internet zahlreiche Webseiten und Blogs, bei denen wir uns mit allerlei Tipps und Hintergrundinformationen zu Zero Waste informieren können. Eine kleine Auswahl an Artikeln findet ihr nachfolgend.

WERBUNG: Und weil es gerade zum Thema Nachhaltigkeit passt: Anstatt Pflanzenmilch zu kaufen, kann man diese auch ganz leicht selbst machen. Für den Bio Blog schrieb ich kürzlich über Mandelmilch und teilte mein Rezept. Schaut gerne mal vorbei, wenn ihr interessiert seid.

Bio Blog Denns Mandelmilch Pflanzenmilch selbst machen Rezept vegan Mandeltrester Milch

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

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Was sind eure Zero Waste-Tipps? Und vor Allem interessieren mich eure Produkttipps sehr, da ich hier natürlich nur eine begrenzte Auswahl auflisten konnte.

    Waschbär Ben

    Kaffeekasse

    Stöberst du gerne auf kosmetik-vegan.de? Ich freue mich über ein kleines Trinkgeld. Danke für deine Unterstützung!

    ♥ Ko-fi / Paypal ♥ Patreon

    49 Kommentare

    1. Das ist genau mein Thema! Grade Selbermachen ist bei Zero waste oft die erste Wahl. Die meisten Kosmetik-Rohstoffe sind in Glas verpackt, aber auch hier tummeln sich viele plastikbehälter. Hat jemand schon sheabutter im Glas entdeckt ?

      • Hallo Verena,

        meine Sheabutter habe ich online beim Stübener Kräutergarten (www.hinterauer.info) bestellt. Dort kann man übrigens auch Nüsse etc. in Papier verpackt kaufen.

        @Pseudoerbse: Ist es okay, wenn ich hier den Namen des Shops schreibe?

        Liebe Grüße,
        Svenja (Apfelmädchen)

      • Erbse

        Super! :)
        Mir fällt da gerade zum Beispiel die von Vegane Pflege ein. Die ist in Glas mit nem Holzdeckel. Ich meine, dass Zoya goes pretty eine in ner Metalldose hat. Und bei Stübener Kräutergarten gibt es welche im Glas mit nem Alu-Schraubdeckel, soweit ich mich erinnere. Aber sicherlich gibt es da noch weit aus mehr. Vielleicht haben die anderen Leser*innen noch ein paar Tipps?

        LG

    2. Bei dekorativen Sachen kannst du schauen, ob folgende Firmen was veganes haben: Zao, VegUp, Couleur Caramel, Elate Cosmetics. Die verwenden Bambus bzw Karton als Verpackung.

      Pflege fällt mir ein: Eliah Sahil Körperöl in Glasflaschen mit Metallverschluss, Provida hat Cremes in Metalltuben, Living Nature hat Liquidfoundation im Glasflakon (meine beiden INCI Listen lesen sich vegan), Myrto hat Deoroller im Glasflakon (mit Roller und Deckel aus Plastik; bei mir wirkts!), Kastenbein und Bosch haben Leichtkämmspray im Glasflakon, …

      • Erbse

        Ach Karin. :D Danke dir! Das ist ja eine ganze Menge. Und Zao… Natürlich!! Wieso ist mir Zao nicht eingefallen? Die haben ja sogar ne vegane Mascara in Bambus, wenn ich mich recht erinnere.

        Von Couleur Caramel habe ich mit Absicht nichts aufgelistet, weil da die Vegan-Angaben ständig so widersprüchlich sind, leider. Auf der FB-Seite sagten sie sogar mal, dass ALLES vegan sein. Was aber leider nicht stimmt. Daher wollte ich auf Nummer Sicher gehen. Aber trotzdem sind die Produkte ja fast alle in Pappe eingepackt, was toll ist.

        Liebe Grüße,

        Erbse

      • Erbse

        Danke dir, Ally. :) Zao hatte ich total vergessen, dabei sind die ein ganz wunderbares Beispiel.
        Couleur Caramal habe ich wegen widersprüchlicher Vegan-Angaben mit Absicht nicht reingenommen.
        LG

    3. Lotta

      Allerdings muss man bedenken, dass die Aluminium Herstellung unheimlich viel Energie benötigt. Diese entsteht leider auch nicht nur durch Licht und Liebe. Wenn man sich mit dem Thema länger befasst, merkt man irgendwann wie schweres ist abzuwägen und das nicht nur Plastik das böse übel ist.

      Finde es unheimlich schockierend, dass gerade Lebensmittel immer mehr in Plastik gewickelt werden und Fertigprodukte immer mehr werden.
      Empfinde es auch oft als Widerspruch, dass viele die so auf bewusstes Leben bestehen, sich Unmengen an ChiaSamen, Couscous und co kaufen ohne Gedanken über Transportwege, Anbauflächen oder Nahrungsmittel Versorgung in den Herkunftsgebieten.

      Aufjedenfall ein wichtiges und interessantes Thema, wie so oft aber doch nicht ganz so einfach.

      Es fällt mit noch leider noch schwer ZeroWaste unter Zeitmangel vernünftig umzusetzen.

      • Erbse

        Liebe Lotta,

        danke, dass du auf die Alu-Herstellung aufmerksam machst. Damit habe ich mich selbst bisher noch viel zu wenig befasst. Das wird nachgeholt. :)

        Lebensmittel sind echt ein gutes Beispiel. Selbst Dinge, die quasi von Natur aus eingepackt sind, werden in Läden noch in Plastik gepackt. Manchmal sogar einzelne Bananen. Da wird mir ganz anders.
        Ich hoffe sehr, dass der Trend zu verpackungsfreien Supermärkten noch weiter wächst und auch die großen Ketten solche Alternativen anbieten. Habe gestern bei Utopia gelesen, dass zum Beispiel ein paar Edeka-Filialen in Baden-Würtemberg erlauben an den Frischetheken eigene Dosen mitzubringen. Das ist schon mal ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. :)

        Liebe Grüße,

        Erbse

    4. Petra

      Meow Meow Tweet bietet Deo im Glas mit Metalldeckel, Und Gretel Puder, Concealer und Lippenstift in Metallverpachungen sowie Blush in Pappe.
      Konjac Schwämme kann man nach dem Auskochen nicht nur kompostieren, sondern auch als Steckschwamm für Blumen benutzen oder klein geschnippelt unter Blumenerde mischen als Wasserspeicher.

      Wichtig finde ich es, Verpackungen bei Alltagsprodukten zu vermeiden, denn da hat man den höchsten Durchsatz, Lebensmittel, Putzmittel usw., z. B. durch Großgebinde.

      • Erbse

        Liebe Petra,

        danke für deine Tipps. :) Und du hast recht: Gerade Alltagsprodukte, die man immer und immer wieder braucht, sind wohl die beste erste Wahl zur Umstellung, wenn man sein Leben plastikfrei(er) gestalten möchte.

        Von Und Gretel sind leider nicht alle Produkte vegan. Aber ich habe gerade mal geschaut und diese sind vegan:
        LIETH Foundation
        TUNKAL Concealer
        ILGE Translucent Powder
        SPRUSSE Eyebrow Pencil
        SUNNE Lifting Modellage Powder (Pudersteine vegan, nur die Pinsel sind aus Ziegenhaar) HOLT Kajal Eyeliner (außer 03 Dark Grey und 05 Auburn)
        IMBE Eyeshadow (außer 05 Lavender Grey)

        Danke und liebe Grüße :)

    5. Pingback: Unsere Netzhighlights – Woche 18/2016 | Apfelmädchen & sadfsh

    6. Meine Top Tipps, die beim Thema Badezimmer bei mir am meisten Müll einsparen: Menstruationstasse und Balea Abschminköl, das spart sämtliche Abschminkpads.
      Die mir geläufigen Marken mit veganer und plastikfreier Kosmetik wurden schon genannt, mehr fällt mir auf Anhieb auch nicht ein. Außer eben Indiebrands, da gibts auch oft Pappe.

      • Erbse

        Danke :)
        Jau, ein gutes Abschminköl kann man ja meist einfach mit den Fingern verteilen und auch wieder abwaschen. Kommt immer ein bisschen drauf an. Ich hab im Moment eines von Joik, was ich versuche zu leeren, und das braucht unbedingt ein (selbstgenähtes) Pad. Sonst geht damit nichts runter. :D

        Stimmt, Indiebrands nutzen total oft Pappe. Nur sind die Sachen, zumindest im dekorativen Bereich, häufig voller umweltrelevanter Stoffe. :D Da muss man etwas abwägen.

        Liebste Grüße <3

    7. Hallo Erbse!

      Ich mache auch meine Kosmetik teilweise selbst. Z.B. das Deo, damit ich vor allem sicher bin, dass kein Aluminium drin ist.

      Auf meinem Blog ist auch ein Rezept für selbst gemachtes Deo zu finden.

      https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/05/07/selbst-gemacht-statt-selbst-gekauft-deo-2/

      Auch Badezusatz ist sehr einfach selbst zu rühren und fühlt sich viel besser an als gekaufter.

      Seifenstücke kann man unverpackt erwerben und die ersetzen Duschgel, flüssige Handseife und Haarshampon, wenn man will.

      Vielen herzlichen Dank auch fürs Verlinken zu meiner Seite!

      lg
      Maria

      • Erbse

        Hey Maria,

        hab vielen Dank fürs Teilen deiner Tipps! :)
        Selbstrühren macht so viel Spass. Damit lässt sich wirklich eine ganze Menge ersetzen, wenn man möchte.

        Liebe Grüße,

        Erbse

    8. Gründsätzlich sind wir alle schön – so wie wir sind. Denn die wahre Schönheit kommt von innen, ausgeglichen , glücklich, warmherzig, offen, empatisch und zufrieden – das machet schön!
      Ich finde es grundsätzlich wunderbar – wenn wir uns, als Verbraucher, als Menschen die diese Welt bevölkern, die Welt und ihre Ressourcen gebrauchen und verbrauchen grundsätzlich und intensiv damit auseinander setzen – was brauchen wir denn eigentlich wirklich um gesund und glücklich zu sein? Viel ist es ja nicht – reines Wasser, gute Nahrung und eine gesunde Luft die uns das Atmen ermöglicht. Der Rest ist alles schmückendes Beiwerk und soll unsere Leere (falls vorhanden) sowie den Wunsch nach Außergewöhnlichkeit unterstreichen. Die Listen sind gut und wohl recherchiert und immer noch besser als all der übrige Dreck, der uns mittels wohlgesetzter Werbung, zum Ge- und Verbrauch, angepriesen wird! Aber – immer noch sind die Dinge mit viel schädlichen Verpackungen versehen und auch die Inhaltstoffe sind oft widersprüchlich zum natürlichen Gedanken ! Warum nicht einfach den simplen und doch so großen Gedanken verfolgen – WENIGER ist MEHR! Je weniger wir verbrauchen – um so besser ist es für die Umwelt – ergo natürlich auch für uns Menschen. Natürlich kann nicht der Einzelne die Welt total verändern, aber mit uns selber müssen wir anfangen und dann organisieren sich alle die anders, besser, gesünder und nachhaltiger LEBEN wollen! Denn wir müssen – die Erde gibt nicht mehr viel her – wir brauchen jedoch die Erde zu überleben – wie – das können wir entscheiden!

      • Erbse

        Liebe Yvonne,

        danke für deinen schönen Kommentar. :)
        Ich würde behaupten, dass weniger Konsum wahrscheinlich sogar der wichtigste Gedanke bei dieser „Zero Waste“-Philosophie ist.
        Nur wie stark Jemand seinen Konsum reduzieren kann oder will, muss Jeder irgendwie für sich selbst herausfinden. Ich glaube, dass es schon ein wichtiger Schritt ist, wenn wir oft darüber sprechen und uns das alles regelmäßig ins Bewusstsein rufen.

        Liebe Grüße,

        Erbse

    9. Sehr gutes Thema. Schreibe auf meinem Blog auch gerade darüber und habe eine monatliche Serie, bei der ich immer zum 1. des Monats 7 Tipps für Zero Waste in verschiedenen Lebensbereichen (Bad, Küche, Büro etc) vorstelle.

    10. Mau

      Hej Erbse! :-)
      Mir fällt gerade auf, dass ich sehr selten kommentiere… meist, weil ich dann zu faul bin mir den Eintrag zu speichern um zu schauen, ob Antworten kamen… ahh, Internet, du böser Zeitfresser! Aber ich fand das Thema sehr spannend, also… :-D
      Wir machen mittlerweile alles im Badezimmer selber oder nutzen Alternativen. Ausnahme sind derzeit Klopapier und Seife (die kaufe ich noch, allerdings ebenfalls plastikfrei und meist decke ich mich in Hofläden oder auf Mittelaltermärkten für länger ein). Haarwäsche ist mit Roggenmehl, Zahnpasta ein Pulverchen gerührt und das Deo koche ich nach einem leicht abgewandeten Rezept von Schwatzkatz (ich hatte vorher Probleme mit dem „alten“ angerührten Deo, da es zuviel Natron enthielt… nun ist es perfekt! Pflegend uuuuund genauso toll wie meine vorher „gekauften“ Deos – ich hatte die Wolkenseifen.
      Aluminium ist für mich absolut keine Alternative zu Plastik, da die Herstellung bombenviel Energie frisst! Ich machs nun meist so, dass ich Rohstoffe möglichst unverpackt kaufe oder wenn unmöglich, dann in Großgebinden (Natron kaufe ich zB 25Kilo am Stück). Und generell versuche ich, eben einfach gar nicht zu konsumieren. Das fällt immer leichter, lustigerweise… aber mir macht es eben auch Spaß, das zu optimieren! (und ich ersetze dann quasi durch „Lernen“… gerade faszinieren mich Kräuter enorm und daraus kann man dann ja auch wieder was machen und gibt nix aus :)) Das mit der Schminke (sagt man das noch so? Also „Schminke“? xD) hab ich für mich anders gelöst – ich schminke mich einfach nie. Aber ich kann schon verstehen, dass, wenn man es auch als Hobby hat, man diesen Weg nicht einschlagen mag. Wenn mir da noch was Erleuchtendes einfällt melde ich mich xD
      Achso: Und warum ich seit Jahren trotz Null Schminkinteresse diesen Blog begeistert lese? Genau wegen solcher Beiträge! Und wegen Kräuterzeug! Und Womanhood! Und generell… da ploppen sooo oft spannende Sachen auf und dann noch von der supersympathischen Supererbse! o^^o

      Aye! Bis zum nächsten Kommentar, irgendwann mal :-D
      Mau

      • Erbse

        Hey Mau,

        oh das ist so wahnsinnig lieb von dir. :D Danke für dein cooles Feedback. Und natürlich auch für deinen kleinen Erfahrungsbericht. Über Alu muss ich mich echt noch ein bisschen genauer informieren. Hatte das bislang, durch die endlos lange Recycle-Möglichkeit, als ganz gut abgespeichert. Aber wenn es bei der Herstellung so viel Energie frisst, müssen da vielleicht doch andere Umverpackungen her. Ich lese gerade auch ganz viel über dieses Cradle to Cradle-Prinzip bei Plastik. Ist also echt noch ein ganz neues Feld für mich, wenngleich mir natürlich vorher schon klar war, dass zu viel Plastikverpackungen und Co nicht sein müssen. Aber die Hintergründe und Alternativen sind wahnsinnig spannend für mich.

        Freue mich, dass du dich zu einem Kommentar durchgerungen hast. :)

        Beste Grüße,

        Erbsi

    11. Ein sehr wichtiges Thema, mit dem ich mich auch gerade etwas intensiver auseinander setze. Ich durfte vor Kurzem Produkte der Seifenmanufaktur Sauberkunst testen. Anett produziert dort vegane, tierversuchs- und palmölfreie Seifen, feste Shampoos, Deo Cremes, Peelings, Körperbutter, etc.
      Das Tolle daran ist: Ich habe kein Stück Plastik im Päckchen gefunden und selbst die Farben, die für den Druck benutzt werden sind vegan und zu 100% abbaubar. Ich bin immer noch ganz begeistert (und das liegt nicht (nur) daran, dass die Produkte für mich kostenlos waren :D)

      Im dekorativen Bereich finde ich es auch wahnsinnig schwer, etwas zu finden, was nicht von Plastik umhüllt ist. Zum Glück brauche ich da nie viel, weil ich mich total selten schminke und die Sachen entsprechend lange halten. Wenn etwas nachgekauft werden muss, werde ich aber auf jeden Fall darauf achten. Ich weiß ja jetzt, wo ich entsprechende Tipps finden kann :)

      • Erbse

        Oh stimmt. Ich hatte auch mal eine Seife von Sauberkunst. Ich meine, die war nur mit einer Papier-Banderole versehen, kann das sein? :) Finde ich toll!
        Danke für deinen lieben Kommentar.
        LG

        • Ja, genau :)
          Auch die festen Shampoos sind in Papier eingewickelt und die Deo Cremes kommen in Alu(glaube ich)-Döschen daher. Die kann man ja auch ganz gut wiederverwenden für alles Mögliche. :)

    12. Mara Zucker

      Ich finde bei dem Thema wichtig zu bedenken, dass zB Plastik auch recycelt werden kann und ich finde eins sollte differenzieren zwischen Mikroplastik in Kosmetik (was gar nicht geht) und Plastikverpackungen, die entsorgt und recycelt werden können. Was es da zu bedenken gibt, ist einfach das Glas unheimlich viel schwerer ist als Plastik und gerade bei weiten Transportwegen erzeugt das auch viel Emission. Und Aluminiumproduktion an sich ist auch nicht so ohne.
      Trotzdem finde ich es natürlich einfach sehr gut auf Müll zu verzichten bzw zu probieren, diesen zu reduzieren. :) Deswegen großes Danke an diese Sammlung und für die Infos.

      Was ich noch anmerken wollte: Du hast ZAO, die Firma, nicht mit aufgeführt. Die Verpacken ihre Cosmetik in Bambus-Zeug und vieles davon ist auch vegan.

      Und ich wollte eine kleine Ergänzug zu Menstruationstassen, etc liefern. Es gibt auch so tolle wiederverwendbare Unterhosen für die Periode. Darüber habe ich letztens ein Video gedreht (https://www.youtube.com/watch?v=r5LJDQ9Fva0)

      Liebst & danke. <3

    13. Pingback: Zero Waste: Die Welt ein bisschen besser machen Teil 2 – House of Wolf Blog

    14. Luna

      Ja, auch wenn Selbstversorgung bei mir langsam auch startet, so versuch ich doch noch, die schon geschenkten/gekauften Produkte aufzubrauchen.
      Was ich besonders cool finde, ist, wenn Shops die schon verwendete Plastikflasche/Plasitkdose wieder auffüllen. In Österreich hat das Tachezy mal gemacht (mit Parfums), aber damit sind sie leider nicht gut gefahren, weil viele sie wegen Betrug angezeigt haben.
      Sowas ist mies.
      Und auch ich denk mir, lieber verwende ich die leere Plastikflasche mit meinem Rinsegemisch als dass ich wieder eine neue Glasflasche kaufe – muss man halt abwägen, was schädlicher usw ist.
      Aluminium ist brutal schädlich! Tu ja nie was Warmes rein (bzw iss es nicht), sondern wenn nur abgekühlte Speisen.
      Und es verrottet nicht wirklich.

      • Erbse

        Hey Luna :)
        Da hast du recht. Es hat ja keiner etwas davon, wenn man die Plastikflasche, die schon daheim rumsteht, wegschmeißt, und dafür eine neue aus Glas kauft. Ich nutze die Plastiksachen, die da sind, auch lieber so lange bis sie kaputt sind.
        Bin mir jetzt nicht sicher, aber ich meine, dass es irgendwo in Berlin einen Naturkosmetikladen gibt, wo Produkte abgefüllt werden. :) Das muss ich mal raussuchen.
        LG

    15. Yui

      Hallo Liebe Erbse,
      ich verfolge gerne deinen Blog und hab mir schon einige Tipps und Tricks von dir abgeschaut.

      Eine kurze Frage, die in meinen Kopf aufgeploppt ist, ist die Abwesenheit von LUSH als Marke.
      Gibt es einen bestimmten Grund, warum du diese meidest?
      Denn bei „verpackungsfrei“ fällt mir immer LUSH ein. Ich kaufe dort gern ein, da sie viele vegane Produkte haben, fast ausschließlich Bio&Fairtrade Rohstoffe benutzen und auf Plastik so weit es geht verzichten und zumindest die vorhandenen Behälter wieder verwenden…

      Über eine kleine Rückmeldung würde ich mich freuen (falls du zwischendurch Zeit findest ;) )

      Liebste Grüße und ein „Bitte weiter so“ an dich <3

    16. Pingback: Aufgeschnappt #13: Neuigkeiten aus der Welt der Naturkosmetik - herbsandflowers.de

    17. Pia

      Hey Erbse,

      ich verfolge deinen Blog nun schon seit geraumer Zeit und beschäftige mich auch seit kurzem mit dem Zero Waste Lifestyle, gerade was die Kosmetik angeht.
      Ich habe noch die Firma Skyn Iceland gefunden, die allerlei Pflegeprodukte anbieten, wie zum beispiel das Arctic Face Oil mit praktischer Pipette, welches ich mir bald bestellen werde. Dieses kommt in einem Glasfläschchen und lediglich der Deckel ist aus ein wenig Plastik. Die Marke ist von Peta als vegan und cruelty-free und auch auf ihrer Website schreiben sie:

      „All of our products are free of harsh chemicals: parabens, phthalates, formaldehyde, SLS/SLES and propylene glycol. 100% vegan.“

      Damit werden schon mal so einige schlechte Inhaltsstoffe ausgeschlossen und in dem Gesichtsöl beispielsweise sind nur drei Inhaltsstoffe enthalten, nämlich: CAMELINA SATIVA SEED OIL, HELIANTHUS ANNUUS (SUNFLOWER) SEED OIL, TOCOPHEROL <- Vitamin E Öl.

      Viele Cremes werden dort auch in Glasbehältern verpackt und haben damit immerhin nur am Deckel Plastik, also hoffe ich, dass das für den ein oder anderen auch eine Alternative sein kann.

      Hier mal der Link zur Website: http://www.skyniceland.com/

      Liebe Grüße
      Pia

    18. Franziska

      Ein bisschen hat sich in der Zwischenzeit in unserem Badezimmer auch getan. Statt einer normalen Zahnbürste aus Kunstsoff verwenden wir nun Bambus Zahnbürsten. Am Anfang war es für uns alle doch recht neu und gewöhnungsbedürftig, doch mittlerweile wollen wir gar nix anderes zum Zähneputzen mehr. Bestellt haben wir eine Familienpackung, ich glaube hier war es: http://bambus-zahnbuerste.de/ Selbst unsere Kinder sind immernoch begeistert.
      Liebe Grüße Franzi

    19. Ich stieß auf deinen Artikel da ich auf der Suche nach einem Nagellack ohne Mikropartikel war. Allerdings muss ich dir leider mitteilen das der von dir empfohlene Nagellack ebenfalls welche enthält :( Ich glaube langsam die kann man ohne gar nicht herstellen. Ansonsten toller Artikel!

    20. Doris

      Die Probleme der Aluiniumprodukten wollte ich auch ansprechen. Doch das hat Lotta ja schon gemacht. Danke vielmals dafür.
      Zudem ist es wichtig zu wissen, das alles, was mit Aluminium Kontakt hat, dazu führt, das wir immer mehr Aluminium aufnehmen. Manches davon verbleibt im Körper. Dieses Metall kann vermutlich Alzheimer und Demenz auslösen und man sollte es, wo es irgend geht, vermeiden.
      Aluminium in Verbindung mit Citronensäure kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden,wodurch sich Aluminium im Gehirn anreichern kann. Dieses Phänomen wird mit Alzheimer in Verbindung gebracht.
      Ich stelle mittlerweile immer mehr Kosmetikprodukte selbst her. Der Aufwand ist relativ gering und ich weiß ganz genau,mit was mein Körper umgehen muss. Das ist ein wunderbares Gefühl.

    21. Irina

      Hi, zur aller erst finde ich es toll was du machst! Allerdings muss ich auf eine Sache hinweisen (ich habe nicht alle Kommentare gelesen) Die Produkte von Alverde sind nicht ganz unbedenklich. “ Für die Produkte von alverde werden keine Tierversuche durchgeführt. Allerdings werden die alverde-Produkte in den Dalli-Werken hergestellt, die noch Tierversuche durchführen. Zudem stehen sie im Zusammenhang mit der Grünenthal GmbH – einem Pharmazeutik- und Forschungsunternehmen, das für die eigenen Produkte ebenfalls noch Tierversuche durchführt“

      Quelle:
      http://www.wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=alverde&dbCategory=2&productID=452

      PS Suche grade ein Make up ohne Tierversuche, microplastik und vegan.

    22. Effi

      Hallo Erbse,

      ich bin gerade durch Shias Blog auf Deinen gestoßen, da ich bei ihr nicht so viel zum Thema Kosmetik gefunden habe, wie ich gehofft hatte. Leider habe ich die Antwort auf meine Frage, wie man sich plastikfrei die Augen schminkt, bzw. wenigstens die Wimpern schwärzt, auch hier nicht finden können, ABER! Ich bin gerade auf einen englisch-sprachigen Blog gestoßen, wo es ein scheinbar funktionstüchtiges ZW-Rezept für Eyeliner und gleichermaßen Mascara gibt! Und da Du, wie Du sagst, bis jetzt noch nichts Brauchbares gefunden hast, möchte ich dies mit Dir und deinen Lesern teilen:

      https://www.goingzerowaste.com/blog/zero-waste-eyeliner-and-mascara

      Leider ist mir noch nicht ganz klar, was Bentonite Clay (dt. Bentonit-Ton[erde]) ist, aber das wird wohl nicht so schwer herauszufinden sein.

      Ich hoffe, ich konnte Dir und anderen Suchenden damit weiterhelfen!

      Liebe Grüße,

      Effi

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