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Meine vegane Gesichtspflege 2.0

Vegane Gesichtspflege tierversuchsfrei cruelty free vegan naturkosmetik natural organic dabba aromatica kivvi konjac cremekampagne amo como soy abschminken bjobj madaraIch gebe es zu. Ich habe mich ein bisschen vor diesem Artikel gedrückt. Gesichtspflege ist derzeit vorherrschendes Thema in der Beauty-Blogger-Welt. Und das schon eine ganze Weile. Es ist toll, dass sich Menschen begeistern, lernen und ihr Wissen teilen, indem sie sich austauschen. Ich begrüße eine aufgeklärte Beauty-Community. Muss aber doch hin und wieder schlucken, wenn ich sehe wie viel von diesem Wissen kompromisslos, gar dogmatisch, verbreitet wird. Besonders wenn es sich manchmal eigentlich um Unwissen handelt. Für mich geht es nicht nur um Wissenschaft, sondern auch um Ethik und Wohlfühlen. Um Dinge, die nicht immer objektiv sind. Um Gefühle eben. Ein Produkt sollte für mich alle drei Bereiche so gut es geht vereinen. Und ihr merkt schon, dass es daher eine ganz individuelle Wahl ist, wann wir uns für oder gegen etwas entscheiden. Salopp gesagt: Es kommt halt immer drauf an.

Heute will ich also meine vegane Gesichtspflege mit euch teilen und euch erläutern, weshalb ich mich für genau diese Produkte entschieden habe. Ihr könnt gerne urteilen, diskutieren und fragen. Und ich lade euch außerdem gerne dazu ein, eure eigene Gesichtspflege in den Kommentaren mit allen zu teilen. <3

Am Morgen

Vegane Gesichtspflege tierversuchsfrei cruelty free vegan naturkosmetik natural organic dabba aromatica kivvi konjac cremekampagneDieses Jahr habe ich eine Kontaktallergie gegen Sodium Benzoat, einem Konservierungsstoff, entwickelt. Leider sind Sodium Benzoate weit verbreitet und eigentlich nur selten Auslöser für Allergien. Aus diesem Grund mussten meine, eigentlich sehr lieb gewonnenen, Mia Höyto-Produkte verschwinden. Sie waren allerdings sowieso beinahe aufgebraucht und so konnte ich mich beruhigt an was neues wagen. Die Schritte, die ich euch jetzt aufzähle, variieren manchmal. Eben so, wie ich gerade Lust habe. An Tagen an denen ich mich nicht schminke oder nicht rausgehe, verzichte ich oft auf den Sonnenschutz und verwende im Gesicht eigentlich nur etwas Gesichtswasser und Öl.

Schritt 1: Reinigung

Meist reicht mir morgens eine mechanische Reinigung mit dem Konjac Sponge. Hin und wieder nutze ich zusätzlich den Reinigungsschaum von Kivvi.

Kivvi Reinigungsschaum Ribes Nigrum, Naturkosmetik (Ecocert), 8,50 €

Ich mag es, dass es sich bei diesem Produkt um einen Schaum handelt. An sich macht es alles was es soll. Es reinigt mein Gesicht schnell und gründlich. Manchmal sogar zu gründlich. Ich finde das quietschige Gefühl in meinem Gesicht unangenehm. Ich werde es wahrscheinlich nicht nachkaufen und mich neugierig nach anders formulierten Produkten umschauen.

Inhaltsstoffe: Aqua (Water), Cocamidopropyl betaine, Aloe barbadensis (Aloe vera) leaf extract*, Glycerin, Decyl glucoside, Olea europaea (Olive) fruit oil*, Caprylic/capric triglycerides, Lactic acid, Xanthan gum, Aroma*/**, Vanilla planifolia (Vanilla) extract*, Matricaria recutita (Chamomilla) flower extract, Plantago major (Plaintain) leaf extract, Ribes nigrum (Blackcurrant) fruit extract, Actinidia chinensis (Kiwi) fruit extract, Benzyl alcohol, Ethyl Lauroyl Arginate HCl, Cinnamic acid, Calendula officinalis (Calendula) flower extract, Hypericum perforatum (St. John`s wort) extract, Pyrus malus (Apple) fruit extract.
*ingredients from organic farming. ** natural essential oils 99% of total ingredients are from Natural Origin, 10% of total ingredients are from Organic Farming Natural and Organic Cosmetic certified by Ecocert Greenlife according to Ecocert

Cocamidopropyl betain ist ein schaumverstärkendes und mildes Tensid und ist in diesem Reinigungsschaum mit Decyl Glucosid kombiniert, was ebenfalls ein mildes und hautverträgliches Tensid ist und außerdem zur Stabilisierung der Emulsion beiträgt. Konserviert wird das Produkt mit Benzyl Alcohol. Super finde ich das Aloe-Extrakt, da ich Aloe sehr gut vertrage. Die eigentlichen Vorteile der Aloe (z.B. feuchtigskeitsspendend, entzündungshemmend, wundheilend, geschmeidig machend und kühlend) sind bei einem Reinigungsschaum, der sowieso nur kurz auf der Gesichtshaut bleibt, wahrscheinlich eher zu vernachlässigen. Ähnliche sieht es mit den anderen Wirkstoffen aus. Benannt wurde das Produkt nach dem enthaltenen Extrakt der schwarzen Johannisbeere, die hilft die Haut geschmeidig zu machen und die Haut beruhigt.

Konjac Sponge, ca. 10 Euro

Ihr werdet den Konjac Sponge mittlerweile alle kennen. Er besteht aus der Konjacwurzel und ist demnach ein rein pflanzliches Produkt. Der Schwamm reinigt sehr sanft. Seit Jahren ist er täglich in Gebrauch und für mich nicht mehr wegzudenken. Alle drei Monate etwa, tausche ich ihn gegen einen neuen aus. Die ausrangierten kommen in Blumentöpfe, auf den Kompost oder neuerdings in meine Wurmkiste, was kein Problem ist, da er zu hundert Prozent biologisch abbaubar ist.

Schritt 2: Tonikum

Gesichtswasser oder nicht. Da scheiden sich ja ein bisschen die Geister. Ich denke nicht, dass ein Gesichtswasser unbedingt nötig ist, kann die Pflege aber sicherlich sinnvoll ergänzen. Für mich gehört mein Gesichtswasser dazu, weil es sich gut anfühlt und außerdem gerade morgens oder zwischendurch an hitzigen Tagen, sehr erfrischend wirkt. Ich habe kein festes Produkt, welches ich jeden Tag nutze, sondern mische immer ein bisschen durch, wie mir gerade ist. Neben den hier aufgeführten Beispielen, habe ich außerdem noch den Berry Cocktail und das Himbeer-Tonic von Kivvi sehr gerne. Aktuell ebenfalls in Benutzung, jedoch erst seit kurzer Zeit, ist das Rosenwasser von Apeiron.

DIY Reis-Wasser

Reiswasser macht weiche und glatte halt und ist außerdem entzündungshemmend und reizlindernd. Ich habe schon mal über Reiswasser in der Haar- und Gesichtspflege geschrieben: DIY: Veganer Toner & Conditioner aus Reis (und ein bisschen Japan)

Dabba-Hydrolate, Naturkosmetik (Ecocert), jeweils 14,95 Euro

Die liebe ich alle sehr und habe eigentlich immer mindestens zwei gleichzeitig in Gebrauch. Im Moment zum Beispiel das Pfefferminzwasser, weil es so erfrischend und kühlend wirkt. Ein anderer Favorit ist das Schafgarbenwasser, weil es die Haut beruhigt und besonders nach einem Tag in der Sonne ein kleiner Segen ist.

Inhaltsstoffe: Achillea Millefolium (Yarrow) flower water*, Leuconostoc/Radish root ferment filtrate.
*Ingredient from organic farming, 100% of the total ingredients are from natural origin, 99% of the total ingredients are from organic farming

Die Dabba-Produkte bestehen alle aus einem Hydrolat und Leuconostoc/Radish Root Ferment Filtrat, einem Konservierungsstoff aus der Radieschen-Wurzel.

Schritt 3: Feuchtigkeit

Meine beiden Cremekampagne-Produkte sind im Moment unersetzbar. Meine Haut war noch nie so gut wie derzeit und das liegt an diesen beiden Schätzen. Ich mische beide in den Handinnenflächen zusammen und verteile sie dann auf dem gesamten Gesicht. Anschließend klopfe ich sie ein bisschen ein.

Cremekampagne Aloe-Vera-Gel, Naturkosmetik, 9,90 Euro

Ich habe an Kinn, Stirn und Nase schnell fettende Haut, die trotzdem nach viel Feuchtigkeit verlangt. Das Aloe-Vera-Gel ist hautberuhigend, entzündungshemmend und außerdem feuchtigkeitsspendend. Gele und Fluide bevorzuge ich, da ich unter meinem Make-up nichts fettiges oder zu schweres vertrage.

Inhaltsstoffe: Aqua, Niacinamide, Aloe Barbadensis Leaf Powder*, Glycerin, Sodium Levulinate, Sodium Anisate, Xanthan Gum, Beta Glucan, Pectin, Glyceryl Caprylate, Lactic Acid
*kontrolliert biologischer Anbau / certified organic agriculture

Neben Aloe enthält das Gel Niacinamide, die die Durchblutung fördern und die Haut glätten. Als Konservierungsstoffe dienen Anis- und Levulinsäure.

Cremekampagne Hyaluronfluid, Naturkosmetik, 11,90 Euro

Mit Hyaluron habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Es hilft dabei die Feuchtigkeit zu speichern und wirkt außerdem hautstraffend. Anders als bei vielen anderen Produkten, die den Fokus auf Hyaluron legen und eine leichte Textur haben, bildet sich kein störender Film auf der Haut, der hinterher beim Auftragen von Make-up einfach runtergerubbelt werden könnte. Gleiches gilt für das Aloe-Vera-Gel.

Inhaltsstoffe: Aqua, Simmondsia Chinensis Seed Oil*, Prunus Armeniaca Kernel Oil*, Lecithin, Lysolecithin, Glycerin, Sodium Hyaluronate, Sodium Levulinate, Sodium Anisate, Glyceryl Caprylate, Lactic Acid, Beta Glucan, Pectin, Hippophae Rhamnoides Fruit Oil*, *kontrolliert biologischer Anbau / certified organic agriculture

Das enthaltende Jojobaöl zieht gut in die Haut eine, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen. Es ist außerdem reich an Vitamin E und Mineralstoffen und macht die Haut geschmeidig. Aprikosenkernöl ist sehr hautpflegend. Genau wie Lecithin, was außerdem Feuchtigkeit bindet und emulgierend ist. Als Konservierungsstoffe dienen auch hier wieder Anis- und Levulinsäure.

Schritt 4: Öl

Gesichtsöle sind für mich ein Ding für abends oder für die kalte Jahreszeit. Falls meine Haut doch mal zwischendurch nach Öl schreit, dann kommen tagsüber diese Beiden zum Einsatz. Nase und Kinn spare ich dabei meist aus.

Brokkolisamenöl, z.B. von Wolkenseifen, 5,50 Euro (15 ml)

Nicht nur toll für die Haarspitzen, sondern auch für die Haut. Es riecht etwas eigen, aber zumindest ich kann darüber hinweg sehen. Brokkolisamenöl glättet die Haut, wirkt ein bisschen wie ein Silikon und hinterlässt außerdem keinen glänzenden Film.

Jojobaöl, z.B. von Finigrana, Naturkosmetik (BDIH), 16,95 Euro (100 ml)

Jojobaöl, das eigentlich ein flüssiges Wachs ist, ist für alle Hauttypen geeignet und sehr hautverträglich. Wie schon erwähnt, zieht es schnell ein und hinterlässt keinen Fettfilm. Wenn ich mich schminke, ist das ein nicht unwesentliches Argument. Ansonsten ist Jojobaöl pflegend und macht die Haut glatt und geschmeidig.

Schritt 5: Sonnenschutz

Ein leidiges Thema. Zum Glück liegt mein letzter Sonnenbrand im Gesicht beinahe schon zwei Jahrzehnte zurück. Mit Sonnenhut und Mineral Foundation, ist mir dahingehend noch nichts “Sichtbares” passiert, aber ich versuche trotzdem den Sonnenschutz im Gesicht nicht zu vergessen. Es ist gar nicht so einfach ein Mittel zu finden, welches angenehm zu tragen ist und auch mit Make-up funktioniert.

Aromatica Natural Tinted Sun-Cream SPF 30 PA++, Naturkosmetik, ca. 25 Dollar

Eine geschmeidige Textur, die sich ganz gut verteilen lässt und außerdem ziemlich matt auf der Haut trocknet. Ich fühle mich mit der Creme nicht zugespachtelt und kann ohne Probleme darüber Mineral Foundation auftragen. Da die Creme getönt ist und eine nicht ganz unbeachtliche Deckkraft hat, genügt mir eigentlich ein leichtes, fixierendes Puder darüber.

Inhaltsstoffe: aqua, *titanium dioxide, *octyldodecanol, *caprylic/capric triglyceride, *polyglyceryl-3 polyricinoleate, *silica, *propanediol, *glyceryl oleate, *jojoba ester, *polyhydroxy stearic acid, iron oxide yellow, glycerin, **lavandula angustifolia (lavender) extract, **rosa damascena (rose) flower extract, stearalkonium hectorite, propylene carbonate, **argania spinosa (argan) kernel oil, *zanthoxylum piperitum fruit extract, *usnea barbata (lichen) extract, iron oxide red, prunus armeniaca (apricot) kernel oil, iron oxide black, helianthus annuus (sunflower) seed oil, ★citrus aurantium dulcis (orange) peel oil, ★citrus aurantifolia oil, ★cedrus atlantica wood oil, ★citrus limon fruit oil | *ecocert certified natural  **from organic farming  ★pure essential oil

Als Lichtschutzfilter dient Titandioxid. Außerdem sind einige pflanzliche Öle und Extrakte enthalten.

Am Abend

Vegane Gesichtspflege tierversuchsfrei cruelty free vegan naturkosmetik natural organic dabba amo como soy abschminken bjobj madara babylove distelöl rapunzelSchritt 1: Abschminken

Seit Jahren mein Dream-Team zum Abschminken.

Distelöl z.B. von Rapunzel (bio), 4,99 Euro (250 ml)

Distelöl hat einen sehr hohen Linolsäure-Anteil und ist ein trocknendes, leichtes Öl, das nicht fettet und auch keinen Film hinterlässt. Es ist besonders gut für Menschen mit Hautproblemen, sowie unreiner, fettiger oder Mischhaut geeignet. Ich gebe mir einen winzigen Schluck in meine Hände und verteile das Öl im ganzen Gesicht. Dabei reibe ich sanft über meine Augen und überall wo Make-up ist. Der ganze Schmutz wird dadurch gelöst. Vor einigen Jahren schrieb ich schon mal über Distelöl: Abschminken: Natürlich und schnell (+Video)

Abschmink-Pads

Mit einem feuchten Pad, nehme ich das ganze Öl und den Schmutz in Höchstgeschwindigkeit ab. :) So habe ich meine Pads gemacht: DIY: Pads zum Abschminken 2.0

Schritt 2: Tonikum

Wie schon am Morgen nutze ich nach der Reinigung am Liebsten ein Gesichtswasser. Weil es abends schnell gehen muss, greife ich gerne auf die Hydrolate von Dabba zurück, weil sie in einer praktischen Sprühflasche stecken.

Schritt 3: Öl

Anstatt einer Creme oder einem Fluid, nutze ich abends gerne Gesichtsöle, die nachts in Ruhe ihre “Arbeit” verrichten können. Manchmal nehme ich den Klassiker Arganöl. Meist aber das Gesichtsöl von Amo Como Soy.

Amo Como Soy Mejor Amiga Regeneratives Gesichtsöl*, Naturkosmetik (Natrue), 62,95 Euro

Seit ich das Gesichtsöl auf der Vivaness geschenkt bekam, ist es mein allabendlicher Begleiter. Auf die Marke bin ich im Artikel “Vivaness Galore 2016 – Fair Edition: La Saponaria, i+m, Amo Como Soy (Highlights Teil 2)” schon mal genauer eingegangen.
Ich liebe den Duft des Öls sehr, da er mich an schöne Kindheitserlebnisse erinnert. Ihn beschreiben kann ich aber nur schwer. Ihr wisst ja, dass ich keine gute Nase habe. Für das gesamte Gesicht reichen wenige Tropfen, was es sehr ergiebig macht. Ob ich es nachkaufen werden, falls es irgendwann mal aufgebraucht ist, weiss ich allerdings noch nicht. Ich kann mir vorstellen mal wieder eine eigene Ölmischung zu nutzen.

Inhaltsstoffe: Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil*, Prunus Armeniaca (Apricot) Kernel Oil*, Squalane, Plukenetia Volubilis (Inca Peanut) Seed Oil*, Passiflora Edulis (Passionfruit) Seed Oil, Oenocarpus Bataua Fruit Oil, Rosa Canina (Reship) Fruit Oil, Oenothera Biennis (Evening Primrose) Oil, Parfum**, Tocopherol, Mauritia Flexuosa (Buriti) Fruit Oil*, Helianthus Annuus Seed Oil, Linalool**, Citronellol**, Limonene**, Citral**. * aus kontrolliert biologischem Anbau, ** aus natürlichen ätherischen Ölen

Enthalten sind zahlreiche pflanzliche Öle, die teilweise aus Lateinamerika stammen. Neben Mandel- und Aprikosenkernöl, finden sich zum Beispiel noch die Exoten Sacha Inchi-Öl, Patauá-Öl oder Buriti-Öl. Alle zusammen sind sie sehr hautpflegend, machen die Haut geschmeidig und sind rückfettend. Das enthaltene Vitamin E pflegt nicht nur und wirkt entzündungshemmend, sondern verlängert auch noch die Haltbarkeit des Öls.

Schritt 4: Pickelbekämpfung

Pickel haben sich eigentlich erledigt. Nur einmal im Monat, kurz vor meiner Periode, bekomme ich immer an der gleichen Stelle einen Pickel. Er ist schnell im Griff, wenn ich ihn mit Zinksalbe und Teebaumöl quäle. Meist nutze ich aber dann doch einfach Aloe-Gel.

Aloe Vera Gel von Bjobj, Naturkosmetik (ICEA), 13,99 Euro (250 ml)

Meine Aloe-Pflanzen dürfen nicht ständig wegen mir leiden, weshalb ich zusätzlich immer noch fertiges Aloe-Gel zuhause habe. Neu für mich entdeckt, habe ich das Gel von Bjobj, was im praktischen Pumpspender, anstatt in einer Tube ist.

Inhaltsstoffe: *aloe barbadensis gel (97%), xanthan gum, sodium benzoate, benzyl alcohol, potassium sorbate, ascorbic acid. * from Certified Organic Farming

Ich habe leider erst nach dem Kauf gesehen, dass es Sodium Benzoate enthält. Deshalb kann ich es nur sehr sparsam verwenden und auf keinen Fall im gesamten Gesicht.

Für Zwischendurch

Vegane Gesichtspflege tierversuchsfrei cruelty free vegan naturkosmetik natural organic luvos madara aha peel maskMasken

Einmal alle ein bis zwei Wochen mache ich gerne eine Gesichtsmaske, die ich mit einem Peeling kombiniere. Das geht bei den meisten DIY-Masken mit Kräutern und Heilerde darin sehr einfach, da sie antrocknen und sanft abgerubbelt werden können.

Mádara Brightening Aha Peel Mask, Naturkosmetik (Ecocert), 23,50 Euro

Die liebe ich. Und ich habe schon einmal ausführlich über sie geschrieben: Kurzwort: Von Haselnüssen & AHA-Glow

Inhaltsstoffe: Aqua, Lactic Acid, Glycerin, Lavandula Angustifolia Flower Water, Galactoarabinan, Amorphophallus Konjac Root Extract, Potassium Hydroxide, CI 77019, Pyrus Cydonia Extract, Sambucus Nigra Berry Extract, Aroma, CI 77891, Ethyl Lauroyl Arginate HCl, Cellulose Gum, Xanthan Gum, Limonene

DIY-Masken, als Beispiele:

Ich freue mich auf euer Feedback und auf die Auflistung eurer Pflege! :)

Waschbär Ben

Kaffeekasse

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27 Kommentare

  1. Dein Beitrag ist sehr großartig. Und wie immer sehr informativ. Ich mag auch, dass du am Anfang das mit den Dogmen ansprichst. Ich finde es oft schade, dass wenn Menschen wenig Ahnung von zB INCI’s haben sie sofort überrannt werden und wehe sie glauben nicht sofort ‚das alles böse ist‘. Zumindest geht es mir zum Teil so. Und ich bin jemand, die ohne Quellen erstmal nichts glaubt. :D

    Deswegen auch ein großes Danke an deine gut recherchierten Artikel immer. Und deine sehr undogmatische Art Wissen weiter zu geben.

    <3

    • Dankeschön, Mara. <3
      Mir geht das selbst auch immer wieder auf den Senkel, so dass ich mich gezwungen fühle, ab und zu was dazu zu sagen. :D

      Freue mich schon auf deine nächsten Videos!

      Beste Grüße,

      Erbse

  2. Teresa

    Schöner Beitrag, wieder einmal :-) ich habe für mich bemerkt, dass Pflege besser funktioniert, je weniger Inhaltsstoffe drin sind. Zur Zeit nehme ich reines Aloe Vera Öl als Gesichtspflege und es ist super. Meine Haut fettet ziemlich schnell und viel nach, das Öl mattiert nachhaltig und meine Poren sind auch viel kleiner. Passt auch ganz gut zur Lavaerde für die Haare und der selbst gerührten Zahnpasta :-)

  3. Hallo Erbse,

    ich will ganz bald ein paar von deinen pads nähen.
    Oilcleansing wollte ich auch schon länger ausprobieren, ich werde es mal mit dem Distelöl versuchen.
    Danke für die vielen Tipps! Ich finde deinen Blog sehr inspirierend!

    Liebe Grüße!

  4. Maryana Kaminska

    Hallo Ihr Lieben.

    Ich bin relativ neu hier und freue mich sehr, dass diese wunderbare Seite gibt. Hier finde ich viele gute Antworten und Tipps für die vegane (tierversuchfreie) Kosmetika.

    Ich bin seit Januar komplett vegan. Es fällt mir gar nicht so schwer dieser wunderbaren Ernährungsweise zu folgen. Davor lebte ich vegetarisch-vegan.

    Da ich seit Jahren als Model und Komparsin tätig war/bin, musste und wollte ich auch mich ganz intensiv mit den Zutaten in den Kosmetika-Produkten auseinander setzen..

    Viele Produkte habe ich schon ausprobiert und getestet. Derzeit benutze ich und das liebend gerne die Pflege-Kosmetika von: pH Cosmetics (erhältlich direkt bei: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/FairTrade

    Ich finde jeder Mensch, egal ob das ein Mann oder Frau, jung oder alt ist – hat seine ganz individuelle Gesichts- und Körperpflege…

    Da meine Gesichtshaut eine T-Zone hat, benutze ich täglich (abends) nach dem Abschminken etwas basisches Badesalz. Massiere ganz sanft und ruhig die Zonen mit diesen Edelstein-Salzkörnchen die Zonen. Dann wasche ich mein Gesicht mit dem lauwarmen Wasser ab, trockne es und trage die basische Nachtkreme ein.
    Das Salz heißt: „MeineBase“ von Dr.Jentschura.

    Bis bald, auf Eure Feedbacks würde ich mich sehr freuen :-)

    Liebe Grüße
    Maryana

    • Hey Maryana,

      hab vielen Dank für deine lieben Worte und auf für das Teilen deiner Gesichtspflege! Spannend und so ganz anders als meine. :)
      Mit dem Salz habe ich noch keinerlei Erfahrungen und suche gleich mal online danach.

      Viele liebe Grüße,

      Erbse

  5. Kafka

    Zur Zeit bin ich in einer Übergangsphase von Aufbrauchen und Minimalismus.
    Morgens und abends reinige ich das Gesicht mit normalem Mandelöl (inklusive Abschminken, das sieht dann immer ein wenig nach Mad Max aus), das ich mit einem heissen Waschlappen abnehme. Habe so ein Massage-Silikondings, das ich ab und zu auf dem Öl benutze wenn ich Zeit und Lust habe (bzw. um ab und zu mal über die T-Zone zu rubbeln).
    Für den Tag benutze ich dann von Aliqua (Budnis neue NK-Eigenmarke) eine Creme und ein Serum für Mischhaut, die wechsle ich immer mal ab nach Lust und Laune. Abends kommt was eigenkomponiertes drauf, das eigentlich glaube ich ein Toner ist (nur, dass ich ihn zu „feuchtigkeitsspendend“ angemischt habe): Orangenblütenwasser, Rosenwasser, Aloe Vera und Glycerin. Ein Traum für die Nacht, endlich wache ich nicht mehr mit entweder total fettiger oder total trockener Haut auf.
    Stehen habe ich auch noch einen Reinigungsschaum, den ich aber seit dem Mandelöl nicht mehr benutzt habe (werde ihn demnächst einfach irgendwie mal aufbrauchen) und Rosenwasser-Toner von Primavera, den ich jetzt irgendwie doch nur zum anmischen der oben erwähnten Kreation benutzt habe (ist Alkohol drin und die Haut spannt doch ein wenig).
    Masken mache ich ab und an mit Heilerde und habe auch noch ein paar Fertigmasken liegen, die ich z.B. mal geschenkt bekommen habe (ganz viel 7th heaven/Montagne Jeunesse). Da habe ich aber einen festen Rythmus, ehrlich gesagt.

    Der Plan ist eigentlich, so ziemlich alles aufzubrauchen und dann fleissig Sachen selbst zu mischen – habe von meiner Mama ein GU-Buch (The Glow) bekommen, aus dem ich ein paar Sachen ausprobiert habe und den Rest auch noch mal testen will. Muss aber zugeben, dass ich jedes Mal in Probier (bzw Kauflaune ;)) komme, wenn ich bei dir die ganzen tollen Produkte sehe.

    • Hey <3

      danke fürs Teilen deiner Gesichtspflege, Kafka. :D Budni gibt es hier leider nicht, weshalb ich die Produkte nur ausm Netz kenne. Bist du mit der Creme denn an sich zufrieden?
      Und ich freue mich, dass du motiviert bist ganz viel selbstzumachen. Ich finde, dass man dabei so viel lernen kann. Und Spass macht es halt auch. :)

      Alles Liebe

  6. Luna

    Toller Beitrag!

    Wenn du schreibst, du hast die allergieauslösenden Produkte weggetan, da sie fast schon aufgebraucht waren – was meinst du konkret damit?
    Schmeißt du sie einfach so in den Mülleimer und sind die Fläschchen/Dosen dann auch ganz leer oder noch was drin? Und wenn was drin ist, wie gehst du damit um, verschenkst du die letzten Tropfen?

    Tut sorry, aber seit meinem anti-verschwendungs-Trip bin ich da sehr neugierig, wie andere damit umgehen.

    Liebe Grüße!

    • Hey Luna,

      kein Ding! :D Ist doch toll, dass du dir über Verschwendung Gedanken machst.
      Es war nur noch sehr wenig drin und das hat einfach Henrik leer gemacht. So konnte die Verpackung einfach in den Müll wandern. Außer das Serum. Das war in einer Glasflasche und die habe ich behalten.

      Solange etwas nicht ranzig ist, versuche ich es eigentlich immer im Freundes- oder Familienkreis loszuwerden. Und ganz neue Sachen spende ich.

      Dir auch liebe Grüße :)

  7. Hallo Erbse!

    Ich bin schwer begeistert über das CremeKampagne AloeVera Gel! Ich habe von der Marke vorher noch nie gehört, aber hab mich auf der Homepage mal umgeschaut und finde die total super! Ich liebe es kleine deutsche Manufakturen zu unterstützen und wenn die dann auch noch so tolle Inhaltsstoffe zu vertretbaren Preisen anbieten – dann ist alles perfekt! Ich suche schon so lange nach einer tierversuchsfreien Creme, die Niacinamide enthält, jetzt habe ich eine gefunden, danke! =)

    Liebe Grüße,
    Vera

    • Hey Vera,

      wie cool! :D Freue mich, dass ich dir die Cremekampagne näher bringen konnte. Bevor ich die Marke kennenlernte, war ich kurz davor alles zu planen um mir meine Gesichtspflege selbst anzurühren. Aber den Stress kann ich mir jetzt sparen. Die Sachen sind wirklich großartig und der Kundensupport klasse. Da sie eine kleine Manufaktur sind, können sie auch auf individuelle Wünsche eingehen. :)

      Liebe Grüße,

      Erbse

  8. Miri

    Oh, was für ein toller Blogbeitrag!
    Vielen Dank für all die tollen Vorschläge! Den Konjac Sponge finde ich auch besonders toll! :)
    Hast du Erfahrungen mit Raw Gaia? http://www.terraelements.de/Naturkosmetik/Feuchtigkeitspflege/Raw-Gaia-MSM-Beauty-Creme-60-ml.html Das würde ich auch so gerne einmal testen, fürchte aber, dass meine erwachsene Problemhaut evtl empfindlich reagieren könnte. :( Sonst werde ich mal deine Gesichtscremeempfehlung testen.
    Liebe Grüße! Miri

    • Hey Miri,

      dankeschön! :D Ich fühle mich mit der Pflege so richtig angekommen und deshalb war es mir irgendwie ganz wichtig sie zu teilen.

      Die Raw Gaia-Creme sieht interessant aus. Hast du denn auch eher fettige Haut und demnach ne hohe Talgproduktion? Der Schwefel an erster Stelle könnte da gut entgegenwirken. Weihrauch wirkt entzündungshemmend und beruhigend. Für mein Verständnis könnte die Creme was sein.
      Der Preis ist natürlich erstmal krass, falls du sie doch nicht verträgst. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit eine Probe zu bekommen?

      Ich drücke dir die Daumen. :)

      Liebe Grüße,
      Erbse

      • Miri

        Danke für deine Antwort! <3 Meine Haut ist gar nicht so sehr fettig, eher sehr trocken, trotzdem Unreinheiten. Daher fürchte ich, dass die Raw Gaia Creme evtl etwas zu reichhaltig sein könnte. Aber es gibt dort kleinere Proben, evtl probiere ich sie mal und funktioniere sie zur Not zur Köpercreme um. :D

  9. Martina

    Wie immer ein toller Artikel! Bei einigen Produkten erkenne ich mich wieder, so z.B. das Aloe Vera Gel und Dabba. Und eine Zinksalbe mit Teebaumöl von cmd leistet mir immer gute Dienste bei Böller Alarm ;-)
    Eine Frage hätte ich noch: wo kaufst du den Aromatica Sonnenschutz? Matt klingt nämlich gut…

  10. Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag über das Thema Gesichtpflege. Viele Produkte habe ich schon getestet, aber die meisten waren nicht die richtige für meine Haut. Jetzt bin ich auf die vegane Kosmetika aufmerksam geworden und ich finde deinen Blog wirklich informativ!

  11. Das ist wirklich ein detailiert guter Artikel von dir! Ich leide unter unreiner Mischhaut und diese vegan in den Griff zu bekommen ist schwer. Vielleicht helfen mir einige deiner Produkte.
    Vielen Dank.
    LG Sanny

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